Stille Entzündungen: Mikronährstoffe stoppen verborgene Entzündungsprozesse

Wie bestimmte Vitamine, Mineralstoffe und Co. stille Entzündungen lindern und damit Alterserkrankungen vorbeugen können

Eine stille Entzündung (Silent Inflammation) ist eine sehr leichte, aber beständige Entzündung. Ein moderner Lebensstil, schlechte Ernährung, chronische Infektionen oder Stress können stille Entzündungsprozesse auslösen. Sie bleiben meist unbemerkt. Über viele Jahre hinweg können stille Entzündungen Folgeerkrankungen auslösen. Dazu gehören Alterserkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Nervenschäden. Erfahren Sie hier, mit welchen Vitaminen, Mineralstoffen und Fettsäuren Sie einer stillen Enzündung möglichst früh entgegenwirken können.

Abbildung des Herzkreislaufs
Bei einer stillen Entzündung sind die Entzündungswerte leicht, aber beständig erhöht. Über viele Jahre hinweg können so Krankheiten begünstigt werden, zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bild: Violka08/iStock/Getty Images Plus

Ursachen und Symptome

Was versteht man unter einer stillen Entzündung?

Eine stille Entzündung wird auch „Silent Inflammation“ genannt und meint leichte chronische Entzündungsprozesse. Während sich eine starke Entzündung – wie Rheuma – schnell durch Schmerzen und Schwellungen meldet, bleibt eine stille Entzündung lange unbemerkt. Die Auswirkungen treten erst nach Jahren auf. Mittlerweile sind viele Alterserkrankungen bekannt, die eine Folge davon sind. Sogar bei Depressionen und Alzheimer sind langjährige Entzündungsprozesse im Spiel. Das Problem wird zunehmend erkannt und thematisiert.

Info

Um eine Entzündung zu messen, wird die Konzentration von Entzündungsmarkern im Blut bestimmt. Der Arzt kann zum Beispiel den Wert des C-reaktiven Proteins (CRP) messen lassen. CRP steigt bei Entzündungen an, ist allerdings nur bei Infektionen gut messbar. Eine stille oder chronische Entzündung lässt sich daran nicht immer erkennen. Es wird dann eine hochsensitive Untersuchung notwendig, die auch leicht erhöhte CRP-Werte anzeigt (hsCRP).

Symptome einer stillen Entzündung

Eine stille Entzündung läuft zunächst ohne Symptome ab. Wird der Entzündungsprozess jedoch stärker, kann es zum Beispiel zu Schmerzen kommen (wie in den Gelenken und Muskeln). Außerdem können Verdauungsprobleme und Unverträglichkeiten auftreten. Auch Depressionen oder vermehrte Angstgefühle zählen zu den möglichen Symptomen. Personen mit stillen Entzündungen sind auch oft anfälliger für Infektionen, haben Übergewicht oder leiden unter chronischer Müdigkeit.

Ursachen und Folgen von stillen Entzündungen

CRP-Test
Ein CRP-Test gibt Aufschluss über den Entzündungszustand im Körper. Bei verborgenen Entzündungen ist der Test jedoch weniger aussagekräftig. Dann ist das sogenannte hsCRP besser geeignet. Bild: jarun011/iStock/Getty Images Plus

Eine stille Entzündung kann viele Ursachen haben und folgt häufig auf Gesundheitsprobleme. Dazu zählen beispielsweise:

  • Stoffwechselentgleisungen wie Übergewicht  
  • Übersäuerung durch ungesunde Ernährung
  • versteckte Infektionskrankheiten
  • geschädigte Darmschleimhaut (Leaky-Gut-Syndrom), Lebensmittelunverträglichkeiten
  • psychische Belastung wie chronischer Stress
  • Umweltgifte, Schwermetallbelastung
  • chronische Entzündungen, zum Beispiel im Darm oder am Zahnfleisch

Es ist nicht immer leicht, zwischen einer stillen Entzündung als Ursache oder Folge einer Erkrankung zu unterscheiden. Sicher ist, dass Entzündungen mit folgenden Erkrankungen zusammenhängen:

  • Arteriosklerose, koronare Herzerkrankungen und Thrombosen
  • Diabetes
  • Autoimmunerkrankungen, zum Beispiel Multiple Sklerose
  • Gelenkerkrankungen wie rheumatoide Arthritis
  • Infektionserkrankungen wie Darmpilz, Borreliose und Herpes
  • Hauterkrankungen wie Ekzeme, Akne und Schuppenflechte
  • Allergien
  • Asthma und Lungenerkrankungen
  • Fibromyalgie

Die Folgen von stillen Entzündungen sind vielfältig und Erkrankungen, die durch stille Entzündungen entstehen, können ihrerseits oft weitere Entzündungen an anderen Körperstellen auslösen. So zeigen sich Darmentzündungen häufig auf der Haut. Schnell entsteht ein Kreislauf von zunehmenden Entzündungen und sich ausbreitenden Erkrankungen.

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Ziele der Behandlung

Wie wird eine stille Entzündung klassisch behandelt?

Eine stille und damit verborgene Entzündung wird in der klassischen Medizin aufgrund der fehlenden Symptome selten diagnostiziert und behandelt. Erst wenn eine Entzündung so stark ist, dass sie Symptome zeigt, wird gehandelt – zum Beispiel mit schmerz- und entzündungshemmenden Medikamenten.

Ziele der Mikronährstoffmedizin

Die Ernährung beeinflusst das Entzündungsgeschehen maßgeblich. So gibt es antientzündliche Mikronährstoffe, die Entzündungsprozesse abschwächen können. Auch antioxidative Stoffe kommen in der Mikronährstoffmedizin zum Einsatz, da Entzündungen und oxidativer Stress zusammenhängen. Ziel der Mikronährstoffmedizin ist es, den Kreislauf von stillen Entzündungen zu durchbrechen und den damit verbundenen Erkrankungen vorzubeugen oder sie zu lindern.

Besonderes geeignet dafür sind:

Tipp

Zusätzlich kann ein gesunder Lebensstil mit regelmäßiger Bewegung und einer pflanzenreiche Ernährung verborgenen Entzündungen entgegenwirken. Dabei sollte viel getrunken und frisches Obst, Gemüse sowie hochwertige Öle und Fisch verzehrt werden.

Auch Abnehmen bei Übergewicht wirkt gegen stille Entzündungen. Genussmittel wie Alkohol und Tabak sollten gemieden werden. Vergessen Sie die Stresskontrolle nicht und schlafen Sie ausreichend.

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Pflanzliche Lebensmittel
Eine pflanzenreiche Ernährung unterstützt die Behandlung von Entzündungen. Bild: seb_ra/iStock/Getty Images Plus

Behandlung mit Mikronährstoffen

Vitamin C und E wirken antioxidativ gegen Entzündungsprozesse

Wirkweise von Vitamin C und E

Bei Entzündungen entsteht oxidativer Stress, der Zellen schädigt. Auf Dauer beschleunigt er die Alterung des Gewebes und führt zu neuen Entzündungen. Dadurch setzt oxidativer Stress einen Kreislauf in Gang, der bestehende Entzündungen daran hindert abzuklingen. Antioxidantien, wie Vitamin C und Vitamin E, fangen oxidativen Stress ab und greifen so in den Kreislauf aus Entzündungsprozessen ein.

Info

Vitamin C aktiviert auch die körpereigenen Abwehrkräfte sowie die Körperbarriere. Damit kann der Körper Infektionen besser abwehren oder beenden. Das ist vor allem wichtig, wenn Entzündungen durch länger dauernde Infektionen entstehen. Viele Daten belegen, dass Vitamin C die Immunantwort aktiviert.

chemische Formel von Vitamin C
Vitamin C ist ein wasserlösliches Vitamin. In vielen Studien verringerte die Einnahme Entzündungsmarker im Blut. Bild: Zerbor/iStock/Getty Images Plus

Beobachtungsstudien zeigen: Je höher die Vitamin-C-Werte im Blut waren, desto geringere Entzündungswerte lagen vor. Bei niedrigen Vitamin-C-Werten hingegen stieg das Risiko für Folgeerkrankungen wie Diabetes.

Viele hochwertige Studien belegen, dass die tägliche Ergänzung von Vitamin C zur Abnahme der Entzündungsmarker im Blut führte – so fassen Forscher die Situation mit einer Übersichtsarbeit zusammen. Besonders stark war der Effekt bei älteren Personen und Menschen mit anfänglich erhöhten Entzündungsmarkern. Vitamin E alleine war unwirksam bezüglich der Entzündungswerte im Blut. Andere Studien belegen aber auch bei Vitamin E eine antientzündliche Wirkung – zum Beispiel bei Gelenkerkrankungen wie Arthrose. In diesen Studien wurden die entzündlichen Gelenkschmerzen verringert.

Fazit: Viele Daten belegen, dass Vitamin C die Zellen vor oxidativem Stress schützt und die Entzündungswerte senkt. Andere antioxidative Vitamine wie Vitamin E können die Wirkung unterstützen. Eine gute Versorgung ist wichtig, um stillen Entzündungen vorzubeugen und sie zu behandeln.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Vitamin C und E

In der Mikronährstoffmedizin werden bei stillen Entzündungen pro Tag 200 bis 400 Milligramm Vitamin C und 20 bis 50 Milligramm Vitamin E empfohlen. Grundsätzlich ist die Kombination sinnvoll, denn Vitamin C wird zur Regeneration von Vitamin E gebraucht.

Bei Vitamin-C-Mengen über 200 Milligramm sinkt die Aufnahme im Darm, weshalb es sinnvoll ist, die Einnahme über den Tag zu verteilen. Die Einnahme zum Essen verbessert die Verträglichkeit für den Magen. Vitamin-E-Präparate sollten immer zum Essen genommen werden, da Vitamin E fettlöslich ist und mit den Fetten aus der Nahrung besser aufgenommen wird.

Generell werden bei stillen Entzündungen niedrig dosierte Kombinationspräparate empfohlen, die eine vielfältige Zusammensetzung haben. So entsprechen sie am besten den Lebensmitteln. Zum Beispiel sollten alle acht Vitamin-E-Formen (Tocopherole und -trienole) enthalten sein, da Vitamin E in der Natur auch als Komplex vorkommt.

Antioxidativen Status im Labor bestimmen lassen

Um sicherzugehen, dass bei stillen Entzündungen tatsächlich oxidativer Stress herrscht, kann der antioxidative Status im Blut bestimmt werden. Je nach Labor und Untersuchungsmethode werden unterschiedliche Normalwerte des Gesamt-Antioxidantienstatus angegeben. Diese liegen zwischen 1,13 und 1,57 Millimol pro Liter.

Es gibt auch viele andere Methoden, den oxidativen Stress zu messen. Beispiel ist der Malondialdehyd-Spiegel im Urin oder Blutserum. Malondialdehyd ist ein Marker, der zeigt, in welchem Maß Fettsäuren durch freie Radikale geschädigt wurden. Als normal gelten Werte von 0,36 bis 1,4 Mikromol Malondialdehyd pro Liter Blut oder 0,2 bis 1,45 Mikromol Malondialdehyd pro Millimol Kreatinin im Urin.

Vitamin C und E: zu beachten bei Erkrankungen und der Einnahme von Medikamenten

Da Vitamin C die Eisenaufnahme verbessert, dürfen Menschen mit einer Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose) Vitamin C nur unter ärztlicher Aufsicht einnehmen.

Die kombinierte Einnahme von hoch dosiertem Vitamin E mit blutgerinnungshemmenden Medikamenten könnte die Wirkung der Medikamente beeinflussen. Bei der Einnahme von Wirkstoffen wie Phenprocoumon (Marcumar®, Falithrom®) oder Warfarin (Coumadin®) sollte eine ärztliche Kontrolle der Blutgerinnungswerte erfolgen.

Antioxidative Mineralstoffe: Zink und Selen für ein funktionierendes Immunsystem

Wirkweise von Zink und Selen

Abbildung einer entzündeten Stelle
Oxidativer Stress feuert weitere Entzündungen an und kann letztendlich Schäden an den Zellen verursachen. Bild: makaule/iStock/Getty Images Plus

Das Immunsystem erzeugt zur Abwehr Entzündungen und diese verursachen oxidativen Stress. Er schädigt die Erreger, aber auch die Körperzellen . Oxidativer Stress feuert so weitere Entzündungen an. Mineralstoffe wie Selen und Zink werden in Enzymsysteme eingebaut, welche diesen Stress abfangen. Damit können Entzündungen beendet werden.

Daneben sind die Mineralstoffe Zink und Selen für Aktivierung und Regulation des Immunsystems wichtig. Dadurch können Immunzellen sich teilen, reifen oder an den Einsatzort wandern. Die beiden Mineralsstoffe sind daher wichtig, damit die Immunreaktion richtig begonnen und beendet wird.

Zink: Bei Menschen mit Entzündungen wurden niedrige Zinkwerte gemessen. Betroffen sind vor allem ältere Menschen. Sie haben gleichzeitig eine schlechtere Abwehr und leiden häufiger unter Infektionen. Zink hilft dem Abwehrsystem, Infektionen abzuwehren.

Eine kleine Vorstudie zeigt, dass Zink bei älteren Menschen die Arbeit der Immunzellen stärkt und hilft, das Entzüngunsgeschehen zu kontrollieren. Allerdings konnte bisher nicht gezeigt werden, dass Zink mögliche Folgen der Entzündungen abschwächt, zum Beispiel eine Arteriosklerose.

Selen: Bei Entzündungen wie Asthma, chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen oder einer Sepsis (Blutvergiftung) werden im Körper manchmal geringere Mengen an Selen gefunden. Auch im Alter nehmen die Selenwerte häufig ab. Umgekehrt hilft Selen dabei, entzündliche Erkrankungen wie Darmentzündungen oder Asthma abzuschwächen. Eine Übersicht von 16 Studien zeigt außerdem, dass die Entzündungswerte durch Selen fallen. Allerdings konnte dadurch die Sterblichkeit durch eine koronare Herzkrankheit als mögliche Entzündungsfolge nicht verbessert werden.

Fazit: Wegen der hohen Bedeutung von Zink und Selen bei Entzündungen fordern Wissenschaftler weitere Studien. Erste Studien stimmen positiv. Beide Mineralstoffe sind für das Immunsystem sehr wichtig, um das Entzündungsgeschehen zu kontrollieren. Bei stillen Entzündungen sollte man deshalb einen Mangel vermeiden.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Zink und Selen

Mikronährstoff-Experten raten bei stillen Entzündungen, täglich 5 bis 10 Milligramm Zink und 50 bis 100 Mikrogramm Selen einzunehmen. Anorganische Selenverbindungen wie Natriumselenit sollte man bevorzugen, da sie dem Körper gleich zur Verfügung stehen.

Selen- und Zinkpräparate sollten am besten zur Mahlzeit eingenommen werden, da sie auf leeren Magen Magenprobleme verursachen können. Außerdem ist die Zinkaufnahme in Kombination mit Lebensmitteln besser – insbesondere, wenn sie Aminosäuren und Eiweiße enthalten. Dies trifft vor allem auf tierische Lebensmittel zu.

Tipp

Achten Sie bei Multivitaminpräparaten mit Vitamin C darauf, dass die Verbindung Natriumselenat enthalten ist. Die Aufnahme von Natriumselenit wird durch Vitamin C gehemmt.

Selen im Labor bestimmen lassen

Sowohl zu hohe als auch zu niedrige Selenwerte sollten vermieden werden. Optimale Selenwerte liegen bei 100 bis 120 Mikrogramm pro Liter Blutserum und bei 120 bis 150 Mikrogramm pro Liter Vollblut. Idealerweise wird Selen im Vollblut bestimmt. Die Messung ist aussagekräftiger, da Selen die Langzeitversorgung widerspiegelt. Die Werte im Serum können stark schwanken.

Zink und Selen: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Patienten mit Nierenerkrankungen sollten keine Zink- oder Selenpräparate einnehmen. Durch eine eingeschränkte Nierenfunktion kann die Ausscheidung vermindert sein. Dann besteht die Gefahr einer Überdosierung.

Selen könnte das Risiko für Diabetes beeinflussen. Zu hohe und zu niedrige Selenwerte sollten deshalb vermieden werden. Ohne Blutkontrolle sollten Menschen mit hohem Diabetesrisiko kein Selen einnehmen.

Zink bindet bestimmte Antibiotika aus der Gruppe der Gyrasehemmer (Ciprobay®, Ciloxan®) und Tetracycline (Doxybene®, Doxycyclin®) sowie Osteoporose-Medikamente, sogenannte Bisphosphonate (Fosamax®, Bondronat®). Dadurch wird die Wirkung reduziert. Es ist ratsam, einen Einnahmeabstand von mindestens zwei Stunden einzuhalten.

Sekundäre Pflanzenstoffe: breite Grundversorgung mit Antioxidantien

Wirkweise von sekundären Pflanzenstoffen

Neben antioxidativen Vitaminen und Mineralstoffen gibt es in Pflanzen viele antioxidative und entzündungshemmende Schutzstoffe. Man nennt sie „sekundäre Pflanzenstoffe“. Eine große Gruppe sind Polyphenole, die vor allem in Beerenfrüchten vorkommen, wie Cranberry, Heidelbeeren, Weintrauben oder Granatapfel. Auch Rotwein und Olivenöl sind reich an Polyphenolen. Wegen ihrer Wirkung werden Polyphenole bei vielen entzündlichen Alterserkrankungen erforscht. Studien zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie zu Darm-, Muskel- und Gelenkentzündungen liegen vor.

Rotwein zum Beispiel enthält Resveratrol. Labor- und Tierversuche zeigen, dass es Entzündungen hemmt. Wie gut Resveratrol in der Praxis wirkt, ist noch strittig. Forscher betonen, dass auch weitere Begleitstoffe in Trauben für die Wirkung wichtig sind. Erfolg versprechend sind zum Beispiel auch oligomere Proanthocyanidine (OPC) aus Traubenkernen.

Das Gewürz Kurkuma liefert Curcumin. In Labor- und Tierversuchen sowie ersten Studien hat sich Curcumin als Entzündungshemmer erwiesen. In der Praxis gibt es allerdings das Problem, dass es schlecht im Darm aufgenommen wird. So liegen vorerst nur erfolgreiche Daten vor zu Darmentzündungen (Morbus Crohn) und Gelenkschmerzen. Bei Entzündungen durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen waren keine Effekte messbar. Möglicherweise kann aber der Stoff Piperin aus Pfeffer das Problem lösen: Er steigert die Aufnahme von Curcumin. Erste Studien mit Curcumin-Präparaten, die besser verfügbar sind, haben jedenfalls eine Wirkung auf Entzündungswerte (CRP) gezeigt.

Auch Grünteemit dem Wirkstoff EGCG (Epigallocatechingallat) ist hinsichtlich seiner antientzündlichen Wirkung untersucht: EGCG hilft gegen Gelenkschmerzen (Vorstudien) und senkt Entzündungswerte (CRP und IL-6; Beobachtungstudien). So wird Grüntee als nützlich bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Rheuma diskutiert. Studien müssen das noch belegen.

Fazit: Es gibt unzählige Pflanzenstoffe mit antioxidativer und entzündungshemmender Wirkung. Zur Vorbeugung und Behandlung von stillen Entzündungen wird deshalb eine pflanzenreiche Kost empfohlen. Präparate mit einer breiten Mischung an Pflanzenstoffen können unterstützend helfen.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von sekundären Pflanzenstoffen

Trauben enthalten zum Beispiel Resveratrol und OPC. In Präparten empfehlen Mikronährstoff-Experten meist einen Extrakt. So sind die Pflanzenstoffe höher konzentriert. Bild: Suthat_Chaitaweesap/iStock/Getty Images Plus

Mikronährstoff-Experten empfehlen bei stillen Entzündungen eine Kombination aus mehreren Pflanzenstoffen. Jeder Stoff hat ein eigenes Wirkspektrum, sodass sie in der Summe breiter wirken als ein Einzelstoff. Eine mögliche Zusammensetzung ist wie folgt:

  • Curcumin: 20 bis 40 Milligramm
  • Grüntee-EGCG: 10 bis 30 Milligramm
  • Oliven-Polyphenole: 1 bis 2 Milligramm
  • Piperin: 0,5 bis 1 Milligramm
  • Resveratrol: 2 bis 10 Milligramm
  • Traubenkern-OPC: 15 bis 30 Milligramm

Die Präparate sollte man zum Essen einnehmen. Einige der Wirkstoffe brauchen das Fett aus dem Essen für die Aufnahme im Darm.

Sekundäre Pflanzenstoffe: zu beachten in der Schwangerschaft, Stillzeit, bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Die Studienlage ist nicht ausreichend, um Schwangeren und Stillenden die zusätzliche Einnahme von sekundären Pflanzenstoffen zu empfehlen. Die Zufuhr über Obst und Gemüse ist dagegen unkritisch.

Curcumin fördert die Gallensaftproduktion und sollte deshalb nicht bei bestehenden Gallensteinen eingesetzt werden. Es könnte zu einem Gallenstau mit starken Schmerzen (Koliken) kommen.

Wechselwirkungen zwischen sekundären Pflanzenstoffen und Medikamenten sind möglich. Pflanzenstoffe beeinflussen Enzyme der Leber, die Medikamente verstoffwechseln. Es können sich daher die Wirkungen und Nebenwirkungen der Medikamente verändern. Besprechen Sie die Einnahme von Pflanzenstoffen bei der Einnahme von Medikamenten mit dem Arzt.

Viele Pflanzenstoffe wirken blutverdünnend (wie Resveratrol, Traubenkern-OPC und Curcumin). Wenn Sie Blutverdünner wie Acetylsalicylsäure (Aspirin®), Phenprocoumon (Marcumar®) und Warfarin (Coumadin®) nehmen, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen. Er kann die Blutgerinnungszeit (Quick-Wert) kontrollieren und die Medikation eventuell neu einstellen.

Krebsmedikamente wirken manchmal über oxidativen Stress. Ob Sie bei einer Krebstherapie antioxidative Pflanzenstoffe wie Grüntee-EGCG nehmen dürfen, sollten Sie mit dem Arzt besprechen.

Omega-3-Fettsäuren lindern stille Entzündungen

Wirkweise von Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren wie Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) wirken entzündungshemmend: Sie bremsen die Produktion entzündungsfördernder Stoffe und unterstützen die Bildung entzündungshemmender Stoffe. Beide Prozesse lindern stille Entzündungen.  

Mehrere Beobachtungsstudien belegen, dass Entzündungsmarker und entzündliche Botenstoffe niedriger waren, wenn die Menschen höhere Mengen an EPA und DHA im Blut hatten. Das zeigt auch eine Übersichtsarbeit über viele Studien.

Auch Studien zur Einnahme liegen vor: In einigen hochwertigen Studien wurde der entzündungshemmende Effekt von Omega-3-Fettsäuren bei einem hohen Herz-Kreislauf-Risiko nachgewiesen. Die Forscher maßen eine Abnahme bestimmter Entzündungsmarker. Übersichtsstudien zeigen dies auch bei Personen mit chronischen Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes sowie bei gesunden Personen.

Je länger Omega-3-Fettsäuren eingenommen wurden, desto stärker war der Effekt. Bei Personen mit Fettleibigkeit fanden Forscher allerdings eine geringere Wirkung als bei normalgewichtigen. Bei übergewichtigen Menschen kann sich daher eine Gewichtsabnahme lohnen, um die Wirkung zu verbessern.

Fazit: Omega-3-Fettsäuren gehören zu den wichtigsten antientzündlichen Mitteln in der Mikronährstoffmedizin. Sie sind bei vielen starken Entzündungsprozessen wie Rheuma untersucht. Auch bei der Behandlung von stillen Entzündungen sollten sie nicht fehlen.

Info

Neuerdings zählt man auch Depressionen zu den Erkrankungen mit einer entzündlichen Komponente. In einer Übersicht über die verfügbaren Studien zeigten Forscher eine Verbesserung des depressiven Zustands durch EPA. DHA hatte kaum eine Wirkung.

Lachsfilet in Herzform
EPA und DHA kommen vor allem in Fisch vor. Sie werden für die positiven Wirkungen von Fisch auf das Herz-Kreislauf-System verantwortlich gemacht. Bild: leonori/iStock/Getty Images Plus

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Omega-3-Fettsäuren

Mikronährstoff-Experten raten für die Senkung der Entzündungsmarker zu einer Ergänzung von 1.000 bis 2.000 Milligramm Omega-3-Fettsäuren pro Tag. Dabei sollte der Anteil an EPA höher sein, da EPA stark entzündungshemmend wirkt. EPA kommt vor allem in Fischöl vor.

Präparate mit Omega-3-Fettsäuren sollten immer zum Essen eingenommen werden. Die Fettsäuren können zusammen mit Fett aus der Mahlzeit besser im Darm aufgenommen werden.

Tipp

Vor allem bei Fischöl ist eine gute Qualität wichtig. Kaufen Sie nur Präparate, die speziell gereinigt wurden und so keine Rückstände wie Schwermetalle enthalten. Andernfalls könnte die Wirkung beeinträchtigt werden.

Den Omega-3-Index im Labor bestimmen lassen

Bei stillen Entzündungen empfehlen Mikronährstoff-Experten, die Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren überprüfen zu lassen. Dazu bestimmt man den Omega-3-Index. Dabei misst das Labor den Anteil der Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA) in den roten Blutzellen (Erythrozyten). Der Omega-3-Index wird in Prozent angegeben und sollte optimalerweise über 8 liegen. Dies würde bedeuten, dass 8 von 100 Fettsäuren in den roten Blutzellen hochwertige Omega-3-Fettsäuren sind.

Omega-3-Fettsäuren: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Menschen mit einer akuten Lebererkrankung sowie einer akuten Gallenblasen- oder Bauchspeicheldrüsenentzündung sollten keine Omega-3-Fettsäuren einnehmen. Wenn Sie eine Blutgerinnungsstörung haben, sollten Sie die Einnahme zuvor mit dem Arzt abklären.

Da Omega-3-Fettsäuren blutverdünnend wirken, können sie ab einer Dosierung von 1.000 Milligramm die Wirkung der Blutgerinnungshemmer verstärken. Besprechen Sie die Einnahme mit Ihrem Arzt: Er kann die Blutgerinnungszeit (Quick-Wert) regelmäßig kontrollieren und die Dosis der Medikamente senken, wenn nötig.

Vor einer Operation sollten Sie ebenfalls mit einem Arzt besprechen, ob Sie Omega-3-Fettsäuren absetzen oder die Dosierung reduzieren sollten. Einige Ärzte empfehlen, ein bis zwei Wochen vor der Operation auf Omega-3-Präparate zu verzichten.

Vitamin D reguliert das Immunsystem

Wirkweise von Vitamin D

Vitamin-D-Zufuhr durch die Sonne
Vitamin D wird normalerweise mithilfe von Sonnenstrahlen in der Haut gebildet. Oft ist dies jedoch nicht ausreichend. Zum Beispiel schränken Sonnenschutzmittel die Produktion ein.

Vitamin D hat viele Funktionen. Neben seiner Wirkung auf die Knochen reguliert Vitamin D auch die Immunantwort: Es stärkt die Abwehr und dämpft die Entzündung. Menschen mit geringen Vitamin-D-Werten im Blut haben häufig Stoffwechselprobleme wie erhöhte Entzündungswerte, Übergewicht und eine Neigung zu Diabetes.

Eine gezielte Ergänzung von Vitamin D konnte in einigen Fällen die Entzündungswerte senken. Viele Studien brachten jedoch nur Teilerfolge oder zeigten keine Wirkung. Demnach könnte Vitamin D bei bestimmten Personen besser wirken: Es scheint bei Diabetikern eher anzuschlagen als bei Nicht-Diabetikern. Daneben wird diskutiert, ob es wirkungsvoller ist, Vitamin D und Calcium zusammen einzunehmen.

Fazit: Es gibt viele Hinweise darauf, dass Vitamin D zur Kontrolle von Entzündungen wichtig ist. Auch wenn der Effekt einer Einnahme noch nicht klar ist, sollte ein Vitamin-D-Mangel bei stillen Entzündungen unbedingt behoben werden. Ein Mangel ist in unseren Breiten vor allem im Winter sehr häufig.

 

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Vitamin D

Im Optimalfall richtet sich die Vitamin-D-Dosierung nach den Werten im Blut: Nur so kann ein Mangel wirksam ausgeglichen werden. Alle Informationen zur richtigen Dosierung bei einem Mangel finden Sie im Artikel zu Vitamin D.

Sind Ihnen Ihre Vitamin-D-Werte nicht bekannt, können pro Tag zwischen 1.000 und 2.000 Internationale Einheiten sinnvoll sein, um den entzündlichen Stoffwechsel positiv zu beeinflussen.

Am besten nimmt man Vitamin D zum Essen: Es ist fettlöslich und kann im Darm nur richtig aufgenommen werden, wenn Fett vorhanden ist. Geringe Mengen Fett aus Lebensmitteln reichen schon aus.

Vitamin D im Labor bestimmen lassen

Bei erhöhten Entzündungswerten sollte der Vitamin-D-Spiegel im Blut gemessen werden. Es wird im Labor die Vitamin-D-Form bestimmt, die im Blut zirkuliert – das sogenannte 25-(OH)-Vitamin D. Dazu wird Blutserum verwendet, die Blutflüssigkeit ohne Blutzellen. Optimale Vitamin-D-Werte liegen zwischen 40 und 60 Nanogramm pro Milliliter oder zwischen 100 und 150 Nanomol pro Liter.

Vitamin D: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Personen mit Nierenerkrankungen sollten Vitamin D nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt einnehmen: Sie haben einen gestörten Mineralstoffhaushalt und manchmal zu hohe Calciumspiegel im Blut. Da Vitamin D die Calciumaufnahme im Darm fördert, können die Calciumspiegel zu stark ansteigen. Auch Personen mit Nierensteinen (calciumhaltige Steine) müssen aufpassen.

Bei der entzündlichen Bindegewebserkrankung Sarkoidose (Morbus Boeck) sollte Vitamin D nur unter ärztlicher Kontrolle ergänzt werden: Auch Sarkoidose-Patienten haben häufig hohe Calciumspiegel.

Entwässerungsmedikamente (Diuretika) aus der Gruppe der Thiazide senken die Ausscheidung von Calcium über die Nieren – der Calciumspiegel im Blut ist erhöht. Vitamin D darf nur zusammen mit Thiaziden eingenommen werden, wenn der Calciumspiegel regelmäßig überprüft wird. Dies gilt für die Wirkstoffe Hydrochlorothiazid (Esidrix®), Xipamid (Aquaphor®) und Indapamid (Natrilix®).

Probiotika und Ballaststoffe: antientzündliche Wirkung über den Darm

Wirkweise von Probiotika

Präbiotika in Kapselform
Probiotika sind als Kombination mit Präbiotika zum Beispiel als Kapseln erhältlich. Bild: Bild: Bulgnn/iStock/Getty Images Plus

Probiotika sind gesundheitsförderliche Bakterien, welche die körpereigene Darmflora (Mikrobiota) regulieren. Eine gesunde Darmflora hilft dabei, Krankheitserreger abzuwehren und entscheidet über den Zustand der Darmschleimhaut. Probiotika produzieren außerdem antientzündliche Wirkstoffe sowie Stoffe, welche die Darmschleimhaut ernähren. Entzündungen im Darm klingen leichter ab und die Darmwand wird dichter. Dann dringen keine Bakterien oder Stoffe aus dem Darm in den Körper ein. Das wiederum senkt die Entzündungswerte im Körper.

Eine Übersicht der Studienlage bestätigt die antientzündliche Wirkung von probiotischen Bakterien. Die Forscher sind sich darin einig, dass die Menge bestimmter entzündliche Botenstoffe durch die Einnahme fällt (wie TNF-alpha, IL-6, CRP, Interferon-gamma).

Einige Ballaststoffe wirken ebenfalls positiv auf den Darm: Sogenannte Präbiotika dienen gesundheitsförderlichen Bakterien als Nahrung, sodass sie sich vermehren können. Auch hier sieht die Studienlage positiv aus. Allerdings war die Wirkung auf die Entzündungswerte weniger deutlich und es gab auch Studien ohne einen Effekt. Es zeichnet sich außerdem ab, dass lösliche Ballaststoffe besser wirken als unlösliche.

Übrigens: Es gibt auch Studien, in denen Pro- und Präbiotika kombiniert wurden (Synbiotika). Verwendet wurden meist Laktobazillen und Bifidobakterien. Bei den Präbiotika waren es zum Beispiel resistente Dextrine oder resistente Stärke. Die Mehrheit der Studien fiel auch hier positiv aus.

Fazit: Pro- und Präbiotika sind eine verträgliche Möglichkeit, den Darm und den Stoffwechsel bei stillen Entzündungen zu unterstützen. Es liegen viele erfolgreiche Studien vor.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Probiotika

Die Dosierung bei Probiotika wird in sogenannten koloniebildenden Einheiten (KBE) angegeben. Bei stillen Entzündungen empfehlen Mikronährstoff-Experten zwischen einer bis zehn Milliarden KBE täglich (1 bis 10 x 109). Die Einnahme sollte entweder zu den Mahlzeiten erfolgen oder in Kombination mit reichlich Wasser: Beides sorgt dafür, dass die Probiotika trotz der Magensäure lebend in den Darm gelangen.

Bei Ballaststoffen wie resistenter Stärke können 10 bis 20 Gramm pro Tag eingesetzt werden. Es empfiehlt sich, mit einer geringen Menge zu beginnen (zum Beispiel 1 Gramm) und die Menge danach langsam zu steigern. Der Darm muss sich erst an die höhere Ballaststoffmenge gewöhnen. Andernfalls sind Blähungen möglich.

Damit Effekte spürbar werden, müssen Probiotika über einen längeren Zeitraum regelmäßig eingenommen werden. Sobald man damit aufhört, nimmt die Zahl der probiotischen Bakterien im Darm wieder ab. Die Behandlungsdauer in Studien lag meist zwischen mehreren Wochen und bis zu einem Jahr.

Probiotika: zu beachten bei Erkrankungen

Einige probiotische Bakterien bilden Histamin im Darm. Daher können sie bei einer Histaminintoleranz Beschwerden hervorrufen. Folgende Bakterienarten gehören möglicherweise dazu: Lactobacillus casei, Lactobacillus delbrueckii ssp. bulgaricus, Lactobacillus reuteri, Lactococcus lactis und Enterococcus faecium.

Probiotika sollten nicht eingesetzt werden bei sehr geschwächten Patienten mit unterdrücktem Immunsystem sowie Personen mit zentralen Venenzugängen (zum Beispiel bei Chemotherapie), Herzklappenerkrankungen oder einem Kurzdarmsyndrom. 

Dosierungen auf einen Blick

Empfehlung pro Tag bei stillen Entzündungen

Vitamine

 

Vitamin C

200 bis 400 Milligramm (mg)

Vitamin E

20 bis 50 Milligramm

Vitamin D

1.000 bis 2.000 IE (Internationale Einheiten)

  

Mineralstoffe

 

Selen

50 bis 100 Mikrogramm (µg)

Zink

5 bis 10 Milligramm

  

Sekundäre Pflanzenstoffe

 

Curcumin

20 bis 40 Milligramm

Grüntee-EGCG

10 bis 30 Milligramm

Piperin

0,5 bis 1 Milligramm

Resveratrol

2 bis 10 Milligramm

Traubenkern-OPC

15 bis 30 Milligramm

Oliven-Polyphenole

1 bis 2 Milligramm

  

Sonstige

 

Omega-3-Fettsäuren (hoher EPA-Gehalt)

1.000 bis 2.000 Milligramm

Probiotika

1 bis 10 Milliarden (1 bis 10 x 109) koloniebildende Einheiten (KBE)

Präbiotika wie resistente Stärke

10 bis 20 Gramm (g)

Sinnvolle Laboruntersuchungen auf einen Blick

Sinnvolle Blutuntersuchungen bei stillen Entzündungen

 

Normalwerte

Gesamt-Antioxidantienstatus

1,13 bis 1,57 Millimol pro Liter (mmol/l)* 

Selen (Vollblut)

120 bis 150 Mikrogramm pro Liter (µg/l)

Omega-3-Index

optimal: über 8 Prozent (%)

*Es gelten die Normwertangaben des Labors.

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Zusammenfassung

Stille Entzündungen laufen unbemerkt im Körper ab. Nach Jahren zeigen sich Folgeerkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Arteriosklerose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Diesen Erkrankungen kann man vorbeugen, wenn man stille Entzündungen rechtzeitig behandelt.

Die Mikronährstoffmedizin greift hier mit Antioxidantien ein, wie Vitamin C und E, Zink und Selen oder sekundären Pflanzenstoffen. Sie lindern oxidativen Stress, der bei Entzündungen entsteht und der Entzündungen verstärkt. Außerdem unterstützen sie das Immunsystem bei der Kontrolle von Entzündungsprozessen. Auch Vitamin D ist einer der Stoffe, der die Aktivität des Immunsystems reguliert.

Omega-3-Fettsäuren sind das klassische Mittel, um Entzündungen zu lindern. Sie helfen zum Beispiel bei der Produktion von Stoffen, die Entzündungen aktiv beenden. Pro- und Präbiotika sorgen dafür, dass der Körper weniger mit entzündlichen Stoffen belastet wird, indem sie die Darmgesundheit verbessern.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

Allaire, J. et al. (2016): A randomized, crossover, head-to-head comparison of eicosapentaenoic acid and docosahexaenoic acid supplementation to reduce inflammation markers in men and women: the Comparing EPA to DHA (ComparED) Study. Am J Clin Nutr. The American Journal of Clinical Nutrition. 2016 Aug, 104(2): 280-7. https://academic.oup.com/ajcn/article/104/2/280/4668547, abgerufen am 19.03.2020.

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