Nebennierenschwäche natürlich behandeln mit Mikronährstoffmedizin

Wie bestimmte Vitamine, Mineralstoffe und Aminosäuren die Nebenniere bei Stress unterstützen können

Bei Stress sowie seelischer und körperlicher Belastung produziert die Nebenniere Stresshormone wie Cortisol. In der akuten Situation ist diese Reaktion hilfreich, doch wenn der Stress chronisch wird, können die Nebennieren erschöpfen. Der Körper stellt sich dann auf Belastungen nicht mehr ein und reagiert mit Müdigkeit. Die Mikronährstoffmedizin kann vor Stress schützen und die Regeneration der natürlichen Stressantwort unterstützen. Lesen Sie hier, welche Vitamine, Mineralstoffe und Aminosäuren die Nebenniere unterstützen können.

Ursachen und Symptome

Was ist eine Nebennierenschwäche?

Abbildung der Nieren mit Nebennieren
Bei schwacher Nebennierenfunktion reagiert der Körper auf alle Anforderungen wie Kälte, Hunger, Gifte, Krankheiten oder körperliche/seelische Anstrengung zu schwach. Typische Symptome bei Nebennierenschwäche sind Gewichtsverlust, Müdigkeit, Schwindel und Schwächezustände. Bildnachweis: newannyart/iStock/Getty Images Plus

Die Nebennieren produzieren verschiedene aktivierende Hormone und Botenstoffe für das Nervensystem (Neurotransmitter) und den Stoffwechsel. Diese bereiten den Körper auf Anstrengung und Stress vor. Man bezeichnet die Unterfunktion der Nebennieren als Nebennierenschwäche (englisch: adenal fatigue).

Bei Nebennierenschwäche werden folgende Hormonsysteme behindert:

  • Stresshormone wie Cortisol oder Adrenalin. Das beeinträchtigt die Energiebereitstellung.
  • Hormone für den Wasser- und Salzhaushalt wie Aldosteron. Dadurch fällt der Blutdruck. Die Betroffenen haben ein starkes Verlangen nach Salz.
  • Vorläufer der Geschlechtshormone Testosteron und Östrogen (Dehydroepiandrosteron, DHEA). Dadurch wird die Sexualfunktion und der Stoffwechsel beeinträchtigt.
  • Der Hormonvorläufer Pregnenolon. Aus ihm werden entweder andere Hormone hergestellt oder er wirkt als Botenstoff im Gehirn. Pregnenolon ist zum Beispiel wichtig für das Gedächtnis und Denkvorgänge sowie für die Stimmung.

Eine Nebennierenschwäche ist allerdings kein anerkanntes Krankheitsbild.

Info

Anders verhält es sich bei einer Nebenniereninsuffizienz: Dabei stellt die Nebenniere ihre Funktion vollständig ein. Dies ist zum Beispiel bei Morbus Addison der Fall. Bei dieser Autoimmunerkrankung wird die Nebenniere vom eigenen Körper zerstört. Dies ist eine schwere Erkrankung, die lebensbedrohlich werden kann. Bei einem Verdacht wird der Arzt auf verschiedene Hormone testen (Bluttest: Cortisol, adrenocorticotropes Hormon (ACTH)). Die Diagnose Nebenniereninsuffizienz wird gestellt, wenn zum Beispiel die morgendliche Cortisolausschüttung ausbleibt und die Hormone auf bestimmte Reize und Reizstoffe nicht reagieren.

Wie entsteht eine Nebennierenschwäche?

Über die Ursachen der Nebennierenschwäche wird noch diskutiert. Mediziner vermuten, dass eine chronische Stressbelastung die Nebennieren auf Dauer zu stark beansprucht und es so möglicherweise zu Ermüdungszuständen der Nebennieren kommt. Eine Schwächung könnte auch beim Burn-out-Syndrom oder bei chronischer Müdigkeit der Fall sein. Zudem strapazieren seelische Krisen, wenig Schlaf oder Drogenmissbrauch die Nebennieren.

Auch eine schwache Entwicklung der Nebennieren oder zunehmendes Alter werden als Ursachen diskutiert. Daneben kann eine Nebennierenschwäche folgen, wenn der Körper die Schilddrüse (Hashimoto Thyreoiditis) angreift und eine Schilddrüsenunterfunktion auslöst. Als Ursachen werden außerdem chronische Entzündungen oder eine gestörte Darmflora (Mikrobiota) diskutiert.

Woran Sie eine Nebennierenschwäche erkennen

Eine Ampulle aus einem Cortisol-Test
Bei einem Verdacht wird der Arzt auf verschiedene Hormone testen (Bluttest Cortisol, ACTH). Die Diagnose Nebenniereninsuffizienz kann man stellen, wenn zum Beispiel die morgendliche Cortisolausschüttung ausbleibt und die Hormone auf bestimmte Reize und Reizstoffe nicht reagieren. Bildnachweis: jarun011/iStock/Getty Images Plus

Bei schwacher Nebennierenfunktion reagiert der Körper auf alle Anforderungen wie Kälte, Hunger, Gifte, Krankheiten oder körperliche/seelische Anstrengung zu schwach. Typische Symptome bei Nebennierenschwäche sind Gewichtsverlust, Müdigkeit, Schwindel und Schwächezustände. Selbst das morgendliche Aufstehen wird zum Problem.

Andere Beschwerden können folgen wie geringe Stressresistenz, Konzentrationsstörungen und Antriebslosigkeit, Depressionen, Unruhe bis hin zu Panikattacken, Schlafstörungen, Verdauungsstörungen (Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit), sexuelle Lustlosigkeit und erhöhte Infektanfälligkeit. Es wird vermutet, dass durch diese Umstände vermehrt Erkrankungen wie Diabetes, Herzerkrankungen und Krebs ausgelöst werden.

Einen anerkannten Test auf Nebennierenschwäche gibt es noch nicht. Der Arzt kann eine Nebennierenschwäche an den unklaren Symptomen auch nur schwer erkennen. Es gibt aber die Möglichkeit, verschiedene Hormone testen zu lassen sowie den täglichen Cortisolverlauf zu messen. Am Morgen sollte der Cortisolspiegel erhöht sein, im Verlauf des Tages sinkt er. Wenn die morgendliche Erhöhung zu schwach ausfällt, könnte eine Nebennierenschwäche vorliegen. Übrigens: Wenn sich eine Nebennierenschwäche entwickelt, wird vorübergehend zu viel Cortisol festgestellt, erst am Ende des Krankheitsverlaufs zu wenig.

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Ziele der Behandlung

Wie wird die Nebennierenschwäche klassisch behandelt und welcher Arzt ist Experte dafür?

Da die Nebennierenschwäche keine anerkannte Erkrankung ist, gibt es auch keine Empfehlung für eine entsprechende Therapie. So geht es im Grunde darum, Stress zu erkennen und zu reduzieren. Man braucht Gelegenheit für Erholung und sollte den Körper optimal ernähren und versorgen.

Für Hormonstörungen ist der Endokrinologe zuständig. Eine Nebennierenschwäche wird aber nur in der Mikronährstoffmedizin oder der Naturheilkunde behandelt. Da bei einer Nebennierenschwäche keine Gewebe zerstört sind, gilt sie als heilbar.

Info

Bei einer Nebenniereninsuffizienz werden dagegen die fehlenden Hormone durch Medikamente ergänzt: Es gibt sogenannte Glukokortikoide, um den Mangel von körpereigenem Cortisol auszugleichen. Bei einem Mangel an Aldosteron verordnen Ärzte Fludrocortison. Ein DHEA-Mangel muss nicht zwingend ausgeglichen werden.

Ziele der Mikronährstoffmedizin

Die Mikronährstoffmedizin verfolgt mit einer Nahrungsergänzung drei Strategien: erstens den Stress zu reduzieren, zweitens die Stressfolgen abzumildern und drittens die Nebenniere zu stärken, sodass sie wieder Stresshormone produzieren kann. Stresshormone braucht der Körper, um auf alltägliche Situationen zu reagieren. Folgende Nährstoffe sind dabei empfehlenswert:

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Behandlung mit Mikronährstoffen

B-Vitamine als Nervennahrung bei Stress

Wirkweise von B-Vitaminen

Verschiedene B-Vitamine in Pillen
Verschiedene Studien kommen zu dem Ergebnis, dass die Einnahme von hochdosierten B-Vitaminen Stresssymptome reduzieren kann. Bildnachweis: RomarioIen/iStock/Getty Images Plus

B-Vitamine sind für den gesamten Stoffwechsel inklusive der Produktion von Nervenbotenstoffen unverzichtbar. Es gibt Hinweise, dass sie in stressigen Situationen und bei Nebennierenschwäche einen unterstützenden Effekt haben können. Wichtig sind vor allem Pantothensäure, Vitamin B6 und Niacin, aber auch Vitamin B1, B12 oder Folsäure.

  • Pantothensäure (Vitamin B5): Erste Untersuchungen zeigen, dass die Nebenniere Pantothensäure braucht, um das Stresshormon Cortisol zu produzieren. Ein Mangel an Pantothensäure kann Funktion und Gewebe der Nebenniere schwächen. Bei Stress sorgt Pantothensäure dafür, dass Cortisol vermehrt, aber nicht im Übermaß ausgeschüttet wird.
  • Vitamin B6 und Folsäure: Vitamin B6 ist unverzichtbar für die Reaktionen, die die Nebenniere im Gehirn auslöst. Der Körper braucht es für die Herstellung von Nervenbotenstoffen mit beruhigender (wie GABA), aktivierender (wie Dopamin) und stimmungsaufhellender Funktion (wie Serotonin). Ganz ähnlich wirkt Folsäure. Sie ist an diesen Reaktionen aber nur indirekt beteiligt.
  • Niacin: Niacin ist das Vitamin für den Energiestoffwechsel und die Regeneration des Gewebes. Es unterstützt die Herstellung von Cortisol und Aldosteron (regelt Salzhaushalt) sowie Serotonin (regelt Stimmung).
  • Vitamin B1: Erste Studien liefern Hinweise darauf, dass Vitamin B1 einer Stressreaktion entgegenwirken kann: Die Injektion von Vitamin B1 in den Muskel vor einer Operation senkte die Cortisolwerte. Operationen bedeuten für den Körper immer Stress und sind mit einer gesteigerten Ausschüttung von Cortisol verbunden.
  • Vitamin B12: Vitamin B12 könnte in Phasen mit vermehrtem Stress dazu beitragen, die natürliche (vom Tag-Nacht-Rhythmus gesteuerte) Hormonproduktion zu normalisieren. Das führt dazu, dass man morgens zum Frühstück leichter aktiv wird.

Einige Forscher kommen zu dem Ergebnis, dass B-Vitamine Stresssymptome reduzieren können: Teilnehmer einer kleinen hochwertigen Studie litten an weniger Stresssymptomen, nachdem sie über vier Wochen ein Multivitaminpräparat mit hoch dosierten B-Vitaminen, Zink und Magnesium eingenommen hatten.

Auch bei chronischem Stress kann die Einnahme von hoch dosierten B-Vitaminen über drei Monate eine stressreduzierende Wirkung haben und das persönliche Belastungsempfinden verbessern. Erste Untersuchungen zeigen sogar, dass B-Vitamine die natürliche im Tagesverlauf schwankende Cortisolausschüttung wieder normalisierten. Der Körper kann dadurch möglicherweise wieder mit alltäglichen Belastungen umgehen. 

Eine Übersichtsarbeit deutet an, dass besonders Menschen mit hohem Stressrisiko und ungesunder Ernährung von B-Vitaminen profitieren könnten. Kombinationspräparate wirkten deutlich besser. Sie enthielten neben B-Vitaminen häufig auch Mineralstoffe.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von B-Vitaminen

Zur Unterstützung der Nebennieren bei Nebennierenschwäche sind Multivitaminpräparate geeignet, die alle B-Vitamine in einer abgestimmten Dosierung enthalten: 5 bis 10 Milligramm der Vitamine B1, B2 und B6, 25 Mikrogramm Vitamin B12, 200 bis 400 Mikrogramm Folsäure, 100 Milligramm Niacin und 200 Milligramm Pantothensäure.

Tipp

Bei der Wahl des Präparats sollten Sie darauf achten, dass es Folsäure in Form von 5-Methyltetrahydrofolat (5-MTHF) enthält. Dies ist die für den Körper sofort verwertbare Form von Folsäure.

Homocysteinspiegel im Labor bestimmen lassen

Bei anhaltendem Stress und Müdigkeit ist es sinnvoll, Homocystein im Blut überprüfen zu lassen. Homocystein ist ein indirektes Maß für die Versorgung mit B-Vitaminen. B-Vitamine werden für den Abbau von Homocystein gebraucht. Normale Werte für Homocystein im Blutplasma liegen unter 10 Mikromol pro Liter.

B-Vitamine: zu beachten in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Schwangere und stillende Frauen sollten hoch dosierte Vitamin-B-Präparate nur bei einer nachgewiesenen Unterversorgung und in Rücksprache mit ihrem Arzt einnehmen.

Nierenpatienten sollten Vitamin B12 in Form von Methylcobalamin einnehmen und nicht als Cyanocobalamin. Letzteres ist in hoher Dosierung für Nierenpatienten vermutlich schädlich.

Eine gute Versorgung mit B-Vitaminen kann vor Krebs schützen. Unter bestimmten Bedingungen können dauerhaft hoch dosierte Folsäure und Vitamin B12 jedoch auch das Fortschreiten begünstigen oder bei Krebsvorstufen dessen Entwicklung fördern. Daher sollte bei Krebs die Ergänzung von Folsäure über 200 Mikrogramm und Vitamin B12 über 55 Mikrogramm pro Tag mit dem Arzt abgesprochen sein.

Vitamin C vermindert die Stressantwort

Wirkweise von Vitamin C

Lebensmittel mit Vitamin C
Einige Studien liefern Hinweise darauf, dass die Einnahme von hochdosiertem Vitamin C die Stressbelastung unterschiedliche Weise reduzieren kann. Bildnachweis: yulka3ice/iStock/Getty Images Plus

Vitamin C ist unverzichtbar für die Herstellung von Hormonen, die den Stoffwechsel und die Nerven aktivieren. Es hilft so der Nebenniere, auf Stress zu reagieren. Daneben bekämpft Vitamin C oxidativen Stress, der bei einer Stressbelastung entsteht. Auf diese Weise lindert es die Stressfolgen. In Phasen hoher körperlicher und mentaler Belastung ist der Bedarf an Vitamin C erhöht.

Erste Studien liefern Hinweise darauf, dass die Einnahme von hoch dosiertem Vitamin C die Stressbelastung auf unterschiedliche Weise reduzieren kann: Zum einen führt es bei Ultramarathonläufern dazu, dass die Cortisolspiegel und Plasma-Adrenalinspiegel vorübergehend niedriger waren, wenn die Läufer vor, während und nach dem Wettkampf Vitamin C einnahmen. Damit zeigt der Körper weniger Stresssymptome.

Zum anderen lassen kleinere hochwertige Studien die Vermutung zu, dass Vitamin C Stressfolgen dämpft: Angststörungen und depressive Verstimmungen ließen sich verbessern. Die Einnahme hatte außerdem einen positiven Effekt auf den stressbedingten Bluthochdruck.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Vitamin C

Experten empfehlen bei körperlichem und seelischem Stress die Einnahme von täglich 1.000 bis 3.000 Milligramm Vitamin C. Die Gesamtmenge sollte dabei auf den Tag verteilt werden (dreimal 1.000 Milligramm): Die Vitamin-C-Aufnahme im Darm nimmt mit steigender Dosierung ab.

Vitamin C ist besser magenverträglich, wenn es zu den Mahlzeiten eingenommen wird. Für Personen mit empfindlichem Magen eignen sich zudem Präparate, die basisches Vitamin C enthalten wie Calciumascorbat. Es ist besser verträglich, da es Säure „abfängt“.

Vitamin C: zu beachten in der Schwangerschaft, bei Krankheiten und Medikamenteneinnahme

Vitamin C ist in der Schwangerschaft und Stillzeit bis maximal 1.800 Milligramm pro Tag wahrscheinlich sicher. Dennoch sollte die Dosierung mit dem Arzt abgesprochen werden.

Patienten, die an einer Nierenschwäche (Niereninsuffizienz) leiden, sollten eine Einnahme von 500 Milligramm pro Tag nicht überschreiten. Bei Neigung zu Harnsteinen sollte die tägliche Dosierung unter 1.000 Milligramm liegen.

Da Vitamin C die Eisenaufnahme verbessert, sollten bei Menschen mit einer Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose) höhere Vitamin-C-Gaben nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.

Bei gleichzeitiger Einnahme bestimmter Medikamente und hoch dosiertem Vitamin C kann es in seltenen Fällen Einschränkungen geben: Es sollte nicht mit dem Blutgerinnungshemmer Warfarin (Coumadin®) kombiniert werden. Auch setzte Vitamin C im Tierversuch die Wirkung des Blutkrebs-Medikaments Bortezomib (Velcade®) herab. Während einer solchen Therapie sollte die Vitamin-C-Ergänzung mit dem Arzt abgesprochen werden.

Vitamin-D-Mangel bei Nebennierenschwäche vermeiden

Wirkweise von Vitamin D

Vitamin D steuert viele Prozesse im Körper; so ist es auch an der Hormonproduktion beteiligt. Ein Vitamin-D-Mangel könnte mit einer mangelhaften Regulation des Stresshormons Cortisol und des Blutdruckhormons Aldosteron zusammenhängen. Daneben fördert Vitamin D die Produktion des Glücks- und Entspannungshormons Serotonin. Das zeigen erste Untersuchungen.

Darüber hinaus gibt es Untersuchungen zur Stimmung: Beobachtungsstudien zeigen, dass niedrige Vitamin-D-Blutwerte mit Angstgefühlen, depressiver Verstimmung und verminderter geistiger Leistung in Verbindung stehen. Auch hat sich gezeigt, dass eine gute Vitamin-D-Versorgung die Befindlichkeit bessern kann. Vor allem ältere Menschen scheinen von einer Vitamin-D-Einnahme zu profitieren. Das zeigt eine hochwertige Studie.

Vitamin D ist bei einer Nebennierenschwäche noch nicht direkt getestet. Ein Mangel kommt in unseren Breitengraden jedoch häufig vor – vor allem im Winter. Bei einer Nebennierenschwäche sollte daher auf die Versorgung mit Vitamin D geachtet werden.

Vitamin D: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Mikronährstoffexperten empfehlen bei einer Nebennierenschwäche die tägliche Einnahme von 1.000 bis 2.000 Internationalen Einheiten Vitamin D. Dies sind allerdings nur Richtwerte. Im Idealfall wird die Dosierung individuell an die Versorgung angepasst. Bei einem Vitamin-D-Mangel sind meist für einige Wochen höhere Dosierungen nötig.

Da es sich bei Vitamin D um ein fettlösliches Vitamin handelt, sollte es zum Essen eingenommen werden – so wird die Aufnahme im Darm unterstützt.

Vitamin D im Labor bestimmen lassen

Den Vitamin-D-Spiegel sollte man bestenfalls zweimal im Jahr kontrollieren lassen, zum Beispiel im Frühling und Herbst. Hierfür wird im Labor die Transportform 25(OH)-Vitamin D (Calcidiol) bestimmt. Optimalerweise liegt der Vitamin-D-Spiegel zwischen 40 und 60 Nanogramm pro Milliliter Blutserum. Das Blutserum ist der flüssige Teil des Blutes ohne Zellen.

Vitamin D: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Personen mit Nierenerkrankungen sollten Vitamin D nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt einnehmen: Das Blut kann einen hohen Calciumspiegel aufweisen. Da Vitamin D die Calciumaufnahme im Darm steigert, können die Spiegel zu stark ansteigen. Auch Personen mit calciumhaltigen Nierensteinen sollten vorher mit dem Arzt sprechen.

Bei der entzündlichen Bindegewebserkrankung Sarkoidose (Morbus Boeck) sollte Vitamin D nicht ohne ärztliche Kontrolle eingenommen werden. Auch sie haben häufig hohe Calciumspiegel.

Entwässerungsmittel (Diuretika) aus der Gruppe der Thiazide senken die Ausscheidung von Calcium – der Calciumspiegel im Blut ist erhöht. Da auch Vitamin D den Calciumspiegel hochtreibt, darf Vitamin D nur mit Thiaziden eingenommen werden, wenn der Calciumspiegel regelmäßig überprüft wird. Dies betrifft die Wirkstoffe Hydrochlorothiazid (Esidrix®), Xipamid (Aquaphor®) und Indapamid (Natrilix®).

Magnesium hemmt die Ausschüttung von Stresshormonen

Wirkweise von Magnesium

Erste wissenschaftliche Studien liefern Hinweise darauf, dass Magnesium die Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin aus der Nebenniere vermindert. Magnesium dämpft so nicht nur die unbewussten Stressfolgen auf den Körper (wie Herzschlag, Blutdruck und Muskelspannung), es nimmt auch Einfluss auf die seelische Stressreaktion.

Dauerhafter Stress führt zu einem Teufelskreis: Einerseits wird Magnesium freigesetzt, um auf den Reiz zu reagieren; andererseits wird dem Körper auf Dauer Magnesium entzogen. Daher ist der Magnesiumbedarf bei Stress erhöht.

Erste Studien zeigen Erfolge von Magnesium auf Stressfolgen wie Bluthochdruck, Schlafstörungen, Ängstlichkeit, Depressionen und Burn-out.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Magnesium

Bei Stress, Schlafstörungen und Depressionen empfehlen Mikronährstoffexperten, täglich 300 bis 600 Milligramm Magnesium unterstützend einzunehmen. Sinnvoll ist die Einnahme zu den Mahlzeiten. Dadurch verbessert sich die Verträglichkeit.

Ab 250 Milligramm kann es bei empfindlichen Menschen zu Durchfall kommen. Dann sollte die Menge auf mehrere Portionen aufgeteilt werden. So können Sie harmlosen Magen-Darm-Beschwerden vorbeugen, die bei Einnahme hoher Magnesiumdosen aufkommen können. Allerdings sollte die langfristige Einnahme von Magnesium über 300 Milligramm pro Tag mit dem Arzt abgeklärt werden.

Magnesiumspiegel im Labor bestimmen lassen

Um einen Magnesiummangel festzustellen, wird im Labor der Magnesiumspiegel im Vollblut bestimmt. Der normale Magnesiumwert im Vollblut liegt zwischen 1,38 und 1,50 Millimol pro Liter. Auch ist bei einer langfristigen Einnahme über 250 Milligramm Magnesium pro Tag die Bestimmung ratsam.

Magnesium: zu beachten bei Nierenerkrankungen und Medikamenteneinnahme

Geschwächte Nieren können überschüssiges Magnesium nicht gut ausscheiden. Bei Nierenerkrankungen sollte daher kein zusätzliches Magnesium eingenommen werden.

Bei einigen Antibiotika (zum Beispiel Gyrasehemmer wie Ciprofloxacin (Ciloxan®) und Tetrazykline wie Tetracyclin (Achromycin®)) und Osteoporose-Medikamenten (zum Beispiel Bisphosphonate wie Alendronat (Fosamax®, Tevanate®)) gibt es Einschränkungen für die Einnahme von Magnesium: Werden diese Medikamente eingenommen, sollten Sie einen Abstand von mindestens zwei Stunden zwischen dem Medikament und Magnesium einhalten.

Omega-3-Fettsäuren: Unterstützer in stressigen Phasen

Wirkweise von Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren, insbesondere Alpha-Linolensäure (ALA), Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA), werden für das Wachstum, die Reparatur, den Erhalt und den Schutz von Nervenzellen benötigt. Sie wirken auf die Stimmung und lindern Depressionen. Auch von einer geringeren Stressantwort und einem geringerem Stressempfinden wird berichtet.

Eine hochwertige Studie zeigt: Bei einer Alkoholentwöhnung kann die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren die Cortisolausschüttung reduzieren und damit Stresssymptome mildern. Auch weitere kleinere Untersuchungen liefern erste Hinweise, dass Omega-3-Fettsäuren die körperlichen Stressfolgen (Blutdruck, Energieverbrauch, Stresshormone) nach psychischem Stress hemmen können. Ein ähnlicher Effekt ließ sich auch bei schwangeren Frauen beobachten: Nach Einnahme von 450 Milligramm DHA fühlten sich die Frauen resistenter gegen Stress und schütteten weniger Stresshormone aus.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Omega-3-Fettsäuren

Mikronährstoffexperten empfehlen gegen Stress täglich 1.500 bis 2.000 Milligramm Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl zusammen mit den Mahlzeiten, da dies reich ist an EPA und DHA. Diese Dosierung wurde auch in Studien eingesetzt. Die Untersuchungen liefern Hinweise darauf, dass Präparate mit einem hohen DHA-Anteil bei Stress besonders wirksam sein können. Omega-3-Präparate sollten zum Essen eingenommen werden: Zusammen mit Fett aus der Mahlzeit gelangen sie besser aus dem Darm in das Blut.

Tipp

Wenn Sie Ihre Omega-3-Fettsäuren-Versorgung zusätzlich durch entsprechende Präparate ergänzen möchten, sollten Sie zu einem qualitativ hochwertigen Produkt greifen. Diese sollten speziell gereinigt sein, sodass sie frei von Rückständen und Schadstoffen sind.

Omega-3-Fettsäuren im Labor bestimmen lassen

Über den Omega-3-Index lässt sich nachweisen, ob ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren vorliegt. Dazu wird beim Arzt ein Bluttest gemacht, bei dem der Anteil der Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA in den roten Blutkörperchen bestimmt wird.

Der Omega-3-Index wird in Prozent angegeben. Ein Ergebnis von fünf bis acht Prozent ist normal. Als optimal gilt ein Wert von acht bis elf Prozent. Dann sind acht bis elf von 100 Fettsäuren in den roten Blutkörperchen wertvolle Omega-3-Fettsäuren.

Omega-3-Fettsäuren: zu beachten bei Erkrankungen, Operationen und Einnahme von Blutverdünnern

Bei einer Blutgerinnungsstörung, Leber- oder Nierenerkrankungen, einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung oder einer Gallenblasenentzündung sollten Omega-3-Fettsäuren nicht eingenommen werden.

Omega-3-Fettsäuren wirken blutverdünnend, sodass hohe Dosen über 1.000 Milligramm täglich die Wirkung von Blutgerinnungshemmern wie Warfarin (Coumadin®) verstärken können. Eine Liste mit weiteren Medikamenten finden Sie hier. Vor großen Operationen sollten Omega-3-Fettsäuren abgesetzt werden.

Tryptophan: Vorstufe des Glückshormons

Wirkweise von Tryptophan

Chemische Formel für Tryptophan
Tryptophan zählt zu den Aminosäuren und ist der Grundbaustoff für Hormone. Bildnachweis: digicomphoto/iStock/Getty Images Plus

Die Aminosäure Tryptophan reguliert die Stimmung. Tryptophan ist eine Vorstufe des Glückshormons Serotonin. Es hebt die Stimmung und lindert Ängste sowie depressive Verstimmungen. Damit kann Tryptophan dabei helfen, starke psychische Belastungen und Stress besser zu bewältigen.

Daneben ist Tryptophan wichtig für den Energiestoffwechsel, da es eine Vorstufe von Energiesubstraten ist. Auch wurde gezeigt, dass Tryptophan und Serotonin mit der Blutdruckregulation zusammenhängen.

Erste Studien mit Fibromyalgie-Patienten liefern Hinweise, dass Tryptophan die Stimmung bessern kann: Wurde es zusammen mit Magnesium ergänzt, waren die Teilnehmer emotional stabiler und fühlten sich weniger müde. Forscher vermuten, dass bei Fibromyalgie sowie dem chronischen Erschöpfungssyndrom der Tryptophan-Stoffwechsel gestört ist. Dies könnte auch bei einer Nebennierenschwäche zutreffen, da Betroffene sich ebenfalls müde und geschwächt fühlen. Direkte Studien gibt es aber noch nicht.

Fazit: Sicher ist, dass Tryptophan bei Nebennierenschwäche von Bedeutung ist. Wie es genau wirkt, ist noch unklar. Weitere Studien müssen folgen.

Info

Direkte Hilfe durch 5-HTP: 5-Hydroxytryptophan (5-HTP) ist die direkte Vorstufe von Serotonin. Im Körper muss Tryptophan erst in 5-HTP umgewandelt werden, bevor Serotonin entsteht. Deshalb empfehlen Mikronährstoff-Mediziner manchmal direkt 5-HTP aus Griffonia (zum Beispiel 150 Milligramm täglich). Der Vorteil von 5-HTP ist, dass es leicht die Blut-Hirn-Schranke überwindet und so besser in das Gehirn gelangt. 5-HTP sollte immer unter ärztlicher Kontrolle eingenommen werden.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Tryptophan

Mikronährstoff-Experten empfehlen bei Stress und depressiven Verstimmungen 1.000 bis 4.000 Milligramm Tryptophan pro Tag. Die stimmungsaufhellende Wirkung wird am besten erreicht, wenn Sie Tryptophan morgens und mittags einnehmen. Mit der Einnahme sollte man langsam beginnen und die Symptome dabei im Blick behalten. Wenn die Müdigkeit stärker wird, sollte ein Mikronährstoff-Experte eine andere Behandlung vorschlagen.

Nehmen Sie Tryptophan nicht zu den Mahlzeiten – vor allem nicht zu eiweißreichen, da Tryptophan sonst nicht gut in das Gehirn gelangt. Am besten wirkt die Einnahme zwei Stunden nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit.

Info

Wenn im Körper Entzündungen sind, wird Tryptophan abgebaut und steht für die Serotonin-Produktion nicht zur Verfügung. Eine alleinige Zufuhr von Tryptophan dürfte oft nicht ausreichen, um das Gleichgewicht wiederherzustellen. Deshalb sollte vorrangig die Entzündung bekämpft werden. Folgende Mikronährstoffe sind außerdem sinnvoll:

  • Vitamin C und E dürften den Abbau von Tryptophan hemmen. Das zeigen erste Studien. Sie senken auch entzündliche Aktivitäten.
  • Für einen funktionierenden Tryptophan-Stoffwechsel sind Zink, Kupfer, Magnesium und Mangan wichtig. Daneben braucht man B-Vitamine.

Tryptophan: zu beachten in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Zur Sicherheit von Tryptophan in Schwangerschaft und Stillzeit liegen derzeit keine Studien vor. Auch für Kinder und Jugendliche sind keine Daten verfügbar.

Menschen mit Leberzirrhose oder schweren Nierenerkrankungen sollten keine Tryptophan-Präparate einnehmen, da sie Tryptophan nicht richtig verstoffwechseln und ausscheiden können.

Bei chronischen Infektionen und Entzündungen sollte man ohne ärztlichen Rat kein Tryptophan einnehmen. Das gilt auch bei Allergien, Asthma und Immunsuppression. Ärztlichen Rat sollte man außerdem bei Stoffwechselerkrankungen (Diabetes) und Nervenerkrankungen einholen.

Bei Schizophrenie baut der Körper Tryptophan vermehrt ab. Abbauprodukte könnten sich anreichern und Beschwerden verschlimmern. Es sollte dann kein hoch dosiertes Tryptophan eingesetzt werden.

Einschränkungen für die zusätzliche Einnahme von Tryptophan gibt es auch bei Medikamenten. Besprechen Sie dann die Einnahme mit Ihrem Arzt. Betroffen sind:

  • Antidepressiva (etwa Serotonin-Wiederaufnahmehemmer wie Fluoxetin (Fluxet®))
  • Medikamente gegen psychische Erkrankungen wie Phenothiazine (zum Beispiel Chlorpromazin (Fenactil®)) oder Benzodiazepine (wie Bromazepam (Lexotanil®))
  • Parkinson-Medikamente (etwa Monoaminoxidasehemmer wie Selegilin (Antiparkin®) und Levodopa (Levopar®))
  • Antiepileptika (wie Phenytoin (Phenhydan®))
  • das Hustenmittel Dextromethorphan (zum Beispiel im Hustenstiller-ratiopharm®)
  • das Krebsmedikament Procarbazin (Natulan®)

Gamma-Aminobuttersäure: beruhigt bei Stress

Wirkweise von Gamma-Aminobuttersäure

Gamma-Aminobuttersäure (GABA) ist einer der wichtigsten Botenstoffe im Gehirn, die eine beruhigende und entspannende Wirkung auf die Muskulatur haben. Zudem reguliert GABA das Zusammenspiel zwischen dem Stresshormon Adrenalin und dem Glückshormon Serotonin. Serotonin verbessert die Stimmung und wirkt auch beruhigend. Viele Medikamente zielen auf den GABA-Stoffwechsel ab, um Angst- und Stresserkrankungen oder Depressionen zu behandeln. Chronischer Stress setzt die dämpfende Wirkung von GABA herab.

Einige Vorstudien zeigen, dass die Einnahme von GABA, im Vergleich zu einem Scheinmedikament, die psychische Belastbarkeit verbessert. Größere Studien sind allerdings noch notwendig, um festzustellen, wie gut GABA bei Nebennierenschwäche hilft. Eine unterstützende Wirkung wird aber vermutet.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Gamma-Aminobuttersäure

In der Mikronährstoffmedizin werden bei starker psychischer Belastung oder Burn-out 100 bis 500 Milligramm GABA pro Tag empfohlen. Sinnvoll ist die Einnahme zwischen den Mahlzeiten, zum Beispiel eine Stunde vor dem Essen. So verbessern sich die Aufnahme im Darm und die Wirksamkeit.

GABA sollte nicht mit Alkohol und anderen Suchtmitteln eingenommen werden. Akuter Alkoholkonsum verstärkt möglicherweise die Wirkung.

Info

Magnesium verbessert die entspannende Wirkung von GABA noch zusätzlich. Daher ist eine Kombination empfehlenswert.

GABA: zu beachten in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Schwangere und Stillende sollten GABA nicht einnehmen. Es gibt keine Daten zur Sicherheit.

GABA könnte entzündliche Darmerkrankungen verstärken. Daher sollte ein Arzt vor der Einnahme kontaktiert werden.

Diabetiker sollten bei einer Ergänzung von GABA ihre Blutzuckerspiegel engmaschig kontrollieren: Es senkt den Blutzucker und er könnte zu stark fallen. Gegebenenfalls ist eine Absprache mit dem Arzt oder Mikronährstoff-Experten nötig.

Bei einigen seltenen Erbkrankheiten ist der Stoffwechsel von GABA oder seinen Bausteinen Glutamin oder Glutamat gestört (Gamma-Aminobuttersäure-Transaminase- oder Succinat-Semialdehyd-Dehydrogenase-Mangel). Vor der Einnahme sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Medikamente gegen Epilepsie (Antiepileptika) können die natürliche Menge von GABA im Körper erhöhen. Daher sollten Epileptiker GABA nur in Absprache mit einem Arzt einnehmen. Zu den Medikamenten zählen zum Beispiel Phenobarbital (Luminal®) und Valproinsäure (Convulex®).

GABA kann beruhigende Medikamente verstärken. Dazu zählen Benzodiazepine wie Clonazepam (Rivotril®) oder Midazolam (Dormicum®). Auch bei Medikamenten aus der Gruppe der Neurosteroide sollte ein Arzt gefragt werden. Sie beeinflussen die Wirkung von GABA:

  • Pregnenolon und Allopregnanolon/Brexanolon (Zulresso®) sowie Progesteron (wie Crinone®, Progestogel®) verstärken die GABA-Wirkung.
  • Dehydroepiandrosteron (DHEA) (wie Intrarosa®) und seine Stoffwechselprodukte DHEA-Sulfat und Androsteron hemmen die GABA-Wirkung.

Theanin: beruhigender Inhaltsstoff aus Tee

Wirkweise von Theanin

Theanin ist eine Aminosäure, die hauptsächlich in grünem Tee enthalten ist. Sie hat eine entspannende und beruhigende Wirkung, wie auch verschiedene vorläufige Studien belegen: Studienteilnehmer, die Theanin einnahmen, hatten niedrigere Werte des Stresshormons Cortisol. Forscher vermuten, dass die Einnahme von Theanin die Stressantwort über die Nebenniere hemmen könnte. Der wahrgenommene Stress war bei den Teilnehmern der Studie eine Stunde nach der Theanineinnahme geringer als mit einem Scheinmedikament. Jedoch war der Effekt nach drei Stunden nicht mehr erkennbar.

Zwei weitere kleine vorläufige Studien zeigen, dass Theanin auch den Blutdruck bei gestressten Personen sowie depressive Beschwerden und Ängste bei Personen mit Depressionen senken konnte.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Theanin

Mikronährstoffexperten empfehlen bei Stress die Einnahme von 200 bis 400 Milligramm Theanin pro Tag. Idealerweise sollte Theanin auf nüchternen Magen eingenommen werden, zum Beispiel eine Stunde vor dem Essen. Dies verbessert die Wirkung.

Theanin: zu beachten in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Zur Anwendung von Theanin in der Schwangerschaft und Stillzeit liegen keine ausreichenden Daten vor. Sicherheitshalber wird deshalb davon abgeraten.

Es gibt Hinweise darauf, dass Theanin den Blutdruck senken kann. Daher ist bei Menschen mit zu niedrigem Blutdruck Vorsicht geboten und eine Rücksprache mit dem Arzt sinnvoll. Sprechen Sie eine Einnahme ebenfalls mit Ihrem Arzt ab, wenn Sie unter Epilepsie leiden.

L-Theanin könnte die Wirkung von Alkohol und nervenwirksamen Medikamenten verstärken. Wenn Sie Medikamente gegen psychische Störungen oder Nervenerkrankungen einnehmen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Das gilt vermutlich für Benzodiazepine (zum Beispiel Diazepam wie Valium® oder Bromazepam wie Lexotanil®), Barbiturate (zum Beispiel Phenobarbital wie Luminal®) und Ähnliche.

Möglicherweise verstärkt L-Theanin die Wirkung bestimmter Krebsmedikamente mit den Wirkstoffen Doxorubicin und Andriamycin (wie Adriblastin®, Adrimedac®). Eine Einnahme sollte man mit dem Arzt besprechen.

Rosenwurz steigert die Stressresistenz

Wirkweise von Rosenwurz

In der traditionellen Medizin ist Rosenwurz (Rhodiola rosea) als Adaptogen bekannt. Das ist ein Stoff, der dem Körper hilft, sich besser an stressige Situationen anzupassen. Die Inhaltstoffe (Rosavine) von Rosenwurz bremsen die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol. Darüber hinaus wird eine antidepressive und angstlösende Wirkung vermutet.

In einer Vorstudie zeigten Forscher, dass Rosenwurz-Extrakt bereits nach drei Tagen Stresssymptome lindern konnte. Andere Wissenschaftler stellten in ihrer Vorstudie einen Rückgang von Stress, Ängsten, Wut, Verwirrtheit und Depressionen fest. Zudem könnte Rosenwurz geistige und körperliche Müdigkeit reduzieren. Bei Nebenniereninsuffizienz wurde Rosenwurz noch nicht getestet. Die Ergänzung ist jedoch einen Versuch wert.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Rosenwurz

Für eine bessere Anpassung an stressige Situationen empfehlen Mikronährstoff-Experten täglich 100 bis 300 Milligramm Rosenwurz-Extrakt. Der Extrakt sollte auf einen Rosavingehalt von 1 bis 2 Prozent standardisiert sein. Umgerechnet sind dies bei 100 Milligramm Extrakt 1 bis 2 Milligramm Rosavine.

In Studien wurde Rosenwurz meist zwischen einem und zwei Monaten eingesetzt. Eine längere Einnahme sollte mit dem Arzt oder Mikronährstoff-Experten abgesprochen werden.

Rosenwurz: zu beachten in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Schwangere und Stillende sollten keine Präparate mit Rosenwurz einnehmen. Es gibt noch keine ausreichenden Daten zur Unbedenklichkeit.

Rosenwurz kann in der Leber Enzyme hemmen, die Medikamente abbauen. Dadurch ist es möglich, dass ein Extrakt den Abbau von bestimmten Medikamenten verlangsamen und deren Wirkung verstärkt. Sie sollten deshalb nicht zusammen mit Medikamenten eingenommen werden.

Personen, die Medikamente gegen Diabetes einnehmen, sollten ihren Blutzucker engmaschig überprüfen. Rosenwurz kann den Blutzucker senken und könnte eine Unterzuckerung auslösen.

Dosierungen auf einen Blick

Empfehlung pro Tag bei Nebennierenschwäche

 
 

Vitamine

Vitamin B1

5 bis 10 Milligramm (mg)

Vitamin B2

5 bis 10 Milligramm

Vitamin B6

5 bis 10 Milligramm

Vitamin B12

25 Mikrogramm (µg)

Folsäure

200 bis 400 Mikrogramm

Niacin

100 Milligramm

Pantothensäure

200 Milligramm

Vitamin C

1.000 bis 3.000 Milligramm

Vitamin D

1.000 bis 2.000 Internationale Einheiten (IE)

  
 

Mineralstoffe

Magnesium

300 bis 600 Milligramm

  
 

Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren

1.500 bis 2.000 Milligramm mit hohem DHA-Gehalt

  
 

Aminosäuren

Tryptophan

1.000 bis 4.000 Milligramm

Gamma-Aminobuttersäure

100 bis 500 Milligramm

Theanin

200 bis 400 Milligramm

  
 

Pflanzenstoffe

Rosenwurz-Extrakt

100 bis 300 Milligramm

 

Sinnvolle Laboruntersuchungen auf einen Blick

Sinnvolle Blutuntersuchungen bei Nebennierenschwäche

 

Normalwerte

Homocystein (Serum)

unter 10 Mikromol pro Liter (µmol/l)

Vitamin D

40 bis 60 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml)

Magnesium (Vollblut)

1,38 bis 1,50 Millimol pro Liter (mmol/l)

Omega-3-Index

5 bis 8 Prozent

 

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Zusammenfassung

Bei Stress sowie andauernder körperlicher und mentaler Belastung löst der Körper eine Stressantwort aus: Die Nebennieren schütten Stresshormone wie Cortisol aus und setzen andere ausgleichende Prozesse in Gang. Es wird vermutet, dass eine andauernde Belastung zu einer Erschöpfung der Nebenniere führt und damit zu einer Nebennierenschwäche.

Die Mikronährstoffmedizin kann bei einer Nebennierenschwäche unterstützen: B-Vitamine wie Pantothensäure, Niacin, Vitamin B1, B6, B12 und Folsäure dienen als Nervennahrung und optimieren den Stoffwechsel sowie die Energieproduktion. Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl, Vitamin C, Vitamin D und Magnesium können helfen, die Stressantwort des Körpers zu reduzieren und die seelische Befindlichkeit zu stabilisieren.

Auch die Aminosäuren Tryptophan, GABA und Theanin aus grünem Tee tragen zum seelischen Wohlbefinden und zur Entspannung bei. Rosenwurz hilft darüber hinaus, sich an stressige Situationen besser anzupassen.

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