Hypertriglyceridämie mit Mikronährstoffmedizin natürlich behandeln

Wie ausgewählte Vitamine und Omega-3-Fettsäuren erhöhte Triglyceridwerte senken und die Entstehung von Folgeerkrankungen vermeiden

Erhöhte Triglyceridwerte im Blut erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Mikronährstoffmedizin kann helfen, diese erhöhten Fettwerte zu senken. In einigen Fällen lässt sich der Einsatz von Medikamenten sogar vermeiden oder zumindest die Medikamentendosis reduzieren. Zudem können Vitamine und Mineralstoffe das Risiko für Folgeerkrankungen senken. Erfahren Sie hier mehr zu den Mikronährstoffen, die bei erhöhten Triglyceridwerten im Blut zur Verfügung stehen.

Abbildung des Inneren einer Vene
Erhöhte Fettwerte (Triglyceride und Cholesterin) im Blut tragen dazu bei, dass das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt. Die Mikronährstoffmedizin kann die Wirkung der Medikamente verbessern. Bild: Naeblys/iStock/Getty Images Plus

Ursachen und Symptome

Was ist eine Hypertriglyceridämie?

Sind bestimmte Blutfette zu hoch, spricht man von einer Hypertriglyceridämie. „Hyper“ steht für zu hoch, Triglyceride für die Fettart und „ämie“ bezeichnet das Blut. Eine Hypertriglyceridämie entsteht, wenn der Fettstoffwechsel entgleist (Fettstoffwechselstörung). Meist werden zu viele Kalorien aus ungesunden Fetten und Zuckern aufgenommen. Der Körper speichert dann Energie in Form von Neutralfetten (Triglyceriden).

Info

Aus Zucker wird Fett: Der Körper wandelt überschüssigen Zucker in der Leber in Fette um. Sie werden dann durch das Blut verteilt. Deshalb können bei übermäßigem Verzehr <s class="msoDel">an </s>von Kohlenhydraten hohe Triglyceride im Blut sowie eine Fettleber die Folgen sein. Besonders schnell verdauliche Kohlenhydrate (Glucose und Fruchtzucker, aber auch weißes Mehl) sind ein Problem.

Neben den Triglyceriden gibt es noch ein weiteres wichtiges Blutfett, das Cholesterin. Bestimmte Cholesterin-Formen sind in hoher Konzentration für die Blutgefäße gefährlich, wie das LDL-Cholesterin. Man nennt es daher auch „schlechtes“ Cholesterin. Oft sind auch Triglyceride und Cholesterin zusammen erhöht, was die Situation für die Blutgefäße verschlimmert.  

Ursachen erhöhter Triglyceridwerte

Für eine Hypertriglyceridämie gibt es eine Reihe verschiedener Ursachen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • starkes Übergewicht (Adipositas) und ungesunde Ernährung (hoher Anteil von Zucker und Fett)
  • Diabetes mellitus Typ 2
  • Nierenerkrankungen
  • Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)
  • Schwangerschaft (während des ersten Drittels verdoppelt sich der ursprüngliche Triglyceridspiegel natürlicherweise)
  • bestimmte Medikamente (zum Beispiel Corticosteroide, Antihypertensiva, Beta-Blocker, Anionenaustauscher, Antiöstrogene, Ciclosporin)
  • Alkohol
  • Vererbung (genetische Veranlagung)

Symptome von erhöhten Triglyceriden und Begleiterkrankungen

Erhöhte Triglyceridwerte verursachen nicht sofort klar erkennbare Symptome und bleiben deshalb oft unbemerkt. Auf die Dauer tragen sie aber zur Schädigung der Blutgefäße bei (Arteriosklerose). Das erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, etwa für eine koronare Herzkrankheit.

Hohe Fettwerte treten häufig beim sogenannten metabolischen Syndrom auf. Rund 30 Prozent der Erwachsenen sind in den westlichen Ländern betroffen. Das metabolische Syndrom gilt als Vorform von Typ-2-Diabetes. Es ist gekennzeichnet durch:

  • starkes Übergewicht
  • hohe Fettwerte (Triglyceridwerte)
  • Bluthochdruck
  • gelegentlich erhöhten Blutzuckerspiegel (beginnende Insulinresistenz)
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Ziele der Behandlung

Wie wird eine Hypertriglyceridämie behandelt?

Die Therapie erhöhter Triglyceride hat das Ziel, die Triglyceridspiegel im Blut zu senken und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verringern. Ein erster Behandlungsansatz dazu ist die Veränderung des Lebensstils:

  • maßvoller Verzehr von schnell verdaulichen Kohlenhydraten (Zucker und Stärke)
  • weniger Transfette und gesättigte Fettsäuren in der Nahrung, vor allem weniger Fette aus tierischen Lebensmitteln
  • Verzicht auf Alkohol und Rauchen

Schnell verdauliche Kohlenhydrate sind als Zucker in Süßigkeiten, Soft Drinks, Säften oder Smoothies, Kuchen und im Haushaltszucker enthalten. Etwas langsamer werden dagegen Kohlenhydrate aus stärkehaltigen Produkten aufgenommen, wie Weißbrot, Kartoffeln, Reis und Nudeln. Mit einer Senkung von Zucker und Kohlenhydraten in der Nahrung kann der Anteil der Triglyceride im Blut teilweise um mehr als 50 Prozent reduziert werden. Zu empfehlen ist eine ausgewogene Vollwerternährung mit frischem Obst und Gemüse, Vollkornprodukten (Ballaststoffe) und Fisch. Günstig wirkt auch eine Pflanzenkost sowie eine mediterrane Ernährung.

Die Werte der Triglyceride im Blut verbessern sich zudem durch gesteigerte körperliche Aktivität im Alltag. Allerdings reichen die Veränderungen des Lebensstils manchmal nicht aus. Dann erhalten Hochrisikopatienten (mit Triglyceridwerten von mehr als 2,3 Millimol pro Liter beziehungsweise 200 Milligramm pro Deziliter Blut) ein fettsenkendes Medikament – ein sogenanntes Statin. Beispiel für Statine sind: Atorvastatin (zum Beispiel Sortis®), Fluvastatin (Cranoc® oder Locol®), Lovaststin (Mevinacor®), Pravastatin (beispielsweise Mevalotin® sowie Pravagamma®), Rosuvastatin (Crestor®) oder Simvastatin (Zocor®).

Liegen auch erhöhte Cholesterinwerte vor, werden Statine zum Teil auch mit Fibraten kombiniert (zum Beispiel Cedur®, Lipathyl®, Trilipix®).

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Ziele der Mikronährstoffmedizin

Es stehen verschiedene Vitamine und Mineralstoffe zur Verfügung, um die klassische Behandlung erhöhter Triglyceride im Blut sinnvoll zu unterstützen und um das Risiko für Folgeerkrankungen weiter zu verringern:

  • Omega3-Fettsäuren senken Triglyceridwerte und schützen das Herz.
  • Magnesium verbessert den Fettstoffwechsel und kann das Herz-Kreislauf-System schützen.
  • Vitamin C unterstützt den Triglyceridabbau.
  • Niacin hemmt vermutlich die Herstellung von Triglyceriden in der Leber.
  • Grüntee-EGCG reduziert die Aufnahme von Fetten im Darm.
  • Curcumin unterstützt den Fettstoffwechsel.
  • Glucomannan aus der Konjakwurzel verlangsamt die Fettverdauung.
  • Carnitin ist wichtig für den Abbau von Fettsäuren bei körperlicher Bewegung.
  • Vitamin D schützt das Herz-Kreislauf-System.
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Behandlung mit Mikronährstoffen

Omega-3-Fettsäuren senken Triglyceride und schützen das Herz

Wirkweise von Omega-3-Fettsäuren

Unter Einfluss von Omega-3-Fettsäuren werden weniger triglyceridreiche Fettverbindungen im Körper gebildet. Zudem gibt es Hinweise, dass Triglyceride durch Omega-3-Fettsäuren verstärkt abgebaut werden. In der Folge sinkt der Triglyceridspiegel im Blut und das gute HDL-Cholesterin steigt. Dieses hat im Gegensatz zum schlechten LDL-Cholesterin eine gefäßschützende Wirkung.

Die Wirkung von Omega-3-Fettsäuren bei erhöhten Triglyceriden ist gut belegt, insbesondere von Eicosapentaensäure (EPA). Docosahexaensäure (DHA) ist weniger wirksam. Eine große Übersichtsarbeit zeigt im Durchschnitt eine leichte Senkung der Werte um 15 Prozent. Diese ist abhängig von den Ausgangswerten und der Dosierung. Positive Studien gibt es auch zu Erkrankungen mit erhöhten Triglyceridwerten wie bei einem polyzystischen Ovarsyndrom, einer Fettleber, dem metabolischen Syndrom sowie Diabetes Typ 2. Außerdem dürften Omega-3-Fettsäuren Herzerkrankungen vorbeugen: Vor allem EPA aus Fischöl wirkt entzündungshemmend und schützt deshalb vermutlich vor Folgeerkrankungen.

Fazit: Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) rät bei hohen Triglyceriden zu 1.000 Milligramm Omega-3-Fettsäuren pro Tag. Das empfiehlt auch die European Society of Cardiology, wenn eine Statintherapie nicht hilft. Omega-3-Fettsäuren sind ein gut verträglicher Behandlungsversuch.

Tipp

Da Omega-3-Fettsäuren leicht oxidieren (im Körper und außerhalb), ist es sinnvoll, sie mit fettlöslichen Antioxidantien wie Vitamin E zu kombinieren. Auf diese Weise werden auch oxidativer Stress und Entzündungen gesenkt, welche zu den schädlichen Wirkungen hoher Fettwerte beitragen.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Omega-3-Fettsäuren

Zur Behandlung einer Hypertriglyceridämie können Omega-3-Fettsäuren in einer Dosierung von 1.000 bis 2.000 Milligramm pro Tag eingesetzt werden. Sinnvoll sind spezielle Präparate aus Fischöl, die reich sind an EPA und weniger DHA enthalten. EPA ist laut Studien wirksamer. Bei stark erhöhten Triglyceridspiegeln empfehlen Experten unter ärztlicher Aufsicht auch bis zu 4.000 Milligramm pro Tag.

Nehmen Sie Omega-3-Fettsäuren im Rahmen einer fetthaltigen Mahlzeit zu sich, damit diese gut vom Darm ins Blut aufgenommen werden können.

Lebensmittel die Omega-3-Fettsäure beinhalten
Omega-3-Fettsäuren sind enthalten in Nüssen (vor allem in Walnüssen), Haferflocken, fettreichem Seefisch wie Lachs sowie in Lein- oder Rapsöl. Bild: kireewongfoto /iStock/Getty Images Plus

Tipp

Fisch und pflanzliche Öle wie Leinöl sind besonders reich an Omega-3-Fettsäuren; dabei scheinen aber Fischöle mit EPA die Triglyceridwerte besser zu senken. Möglicherweise schützt Alpha-Linolensäure (ALA) aus Pflanzenölen auch etwas vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Daten sind hier allerdings weniger klar.

Achten Sie bei Nahrungsergänzungsmitteln mit Fischöl besonders auf eine gute Qualität. Minderwertige, nicht gereinigte Präparate enthalten häufig schädliche Rückstände. Eine pflanzliche Alternative mit EPA und DHA ist Algenöl. Dieses enthält jedoch von Natur aus mehr DHA. Wie gut Algenöl die Fettwerte senkt, muss noch untersucht werden.

Omega-3-Fettsäuren im Labor bestimmen lassen

Der Omega-3-Index gibt an, wie gut Ihr Körper mit Omega-3-Fettsäuren versorgt ist. Der Arzt lässt hierzu im Labor bestimmen, wie hoch der Anteil an Omega-3-Fettsäuren in den roten Blutkörperchen, den Erythrozyten, ist. Da der Omega-3-Index in Prozent angegeben wird, bedeutet ein Ergebnis von beispielsweise acht, dass in den roten Blutkörperchen acht von 100 Fettsäuren Omega-3-Fettsäuren sind.

Werte von fünf bis acht Prozent sind Durchschnittswerte. Idealerweise sollte der Omega-3-Index bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen aber zwischen acht und elf Prozent liegen.

Omega-3-Fettsäuren: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Möglicherweise senken Omega-3-Fettsäuren den Blutzucker. Daher sollten Diabetiker, die Medikamente einnehmen, ihre Blutzuckerwerte zu Beginn der Einnahme häufiger kontrollieren, um eine Unterzuckerung zu vermeiden. Eventuell ist eine Anpassung der Medikamente nötig.

Menschen, die an einer akuten Lebererkrankung, einer akuten Bauchspeicheldrüsen- oder Gallenblasenentzündung leiden, sollten keine Omega-3-Präparate zu sich nehmen.

Liegt eine Herzrhythmusstörung vor, muss die Einnahme mit dem Arzt abgesprochen werden.

Omega-3-Fettsäuren wirken hoch dosiert vermutlich blutverdünnend. Bei einer Blutgerinnungsstörung sollte man auf die Einnahme verzichten. Vor einer geplanten Operation sollten Omega-3-Fettsäuren in Absprache mit einem Arzt sicherheitshalber abgesetzt werden.

Omega-3-Fettsäuren können Blutverdünner verstärken. Ab einer Dosis von 1.000 Milligramm Omega-3-Fettsäuren ist Vorsicht geboten. Sprechen Sie deshalb vor der Einnahme mit Ihrem Arzt. Zu den Blutverdünnern zählen zum Beispiel Cumarin-Derivate (wie Marcumar® und Coumadin®), Acetylsalicylsäure (ASS, Aspirin®), Heparin (Clexane®) sowie neue orale Antikoagulanzien: Apixaban (Eliquis®), Dabigatran (Pradaxa®), Edoxaban (Lixiana®) und Rivaroxaban (Xarelto®).

Magnesium reguliert den Fettstoffwechsel und kann das Herz-Kreislauf-System schützen

Wirkweise von Magnesium

Magnesiumkapseln
Der Mineralstoff Magnesium ist Bestandteil (Cofaktor) von Enzymen im Fettstoffwechsel. Es wirkt in der Theorie in etwa wie ein Statin. Bild: Dmitrii Khvan /iStock/Getty Images Plus

Magnesium beeinflusst mehr als 300 Enzymsysteme, unter anderem auch den Fettstoffwechsel. Zum Beispiel wirkt es wie ein Statin und bremst den ersten Schritt der Cholesterinherstellung. Magnesium wird außerdem für die Senkung der Fettwerte gebraucht: Es hilft einem Enzym (Lecithin-Cholesterin-Acyltransferase) beim Abtransport von Cholesterin. Menschen mit hohen Triglyceriden haben häufig niedrige Magnesiumspiegel. Das stellten Forscher durch mehrere Beobachtungsstudien fest.

Eine Übersichtsarbeit zeigt, dass eine Ergänzung von Magnesium bei Diabetikern neben den Blutzuckerwerten auch die Triglyceride günstig beeinflussen kann. Das betrifft wahrscheinlich nur Personen, die zu niedrige Magnesiumspiegel haben. Wurden die Spiegel vorher nicht bestimmt, gab es in hochwertigen Studien keinen Effekt.

Möglicherweise kann Magnesium auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Diabetes verringern: Die Behandlung dürfte positive Effekte bei Arteriosklerose, koronarer Herzerkrankung und Bluthochdruck haben.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Magnesium

Für die dauerhafte tägliche Einnahme sind 250 Milligramm Magnesium geeignet. Liegen erhöhte Triglyceridwerte und ein Magnesiummangel vor, raten Mikronährstoff-Experten dazu, vorübergehend täglich bis zu 600 Milligramm Magnesium einzunehmen. Am besten wirksam sind wahrscheinlich anorganische Verbindungen wie Magnesiumoxid,-sulfat oder -chlorid.

Magnesium wird zum Essen eingenommen. So wird es besser aufgenommen und die Verträglichkeit für den Magen ist größer. Da es bei Magnesiummengen über 300 Milligramm zu leichtem Durchfall kommen kann, sollte die Gesamtdosis über den Tag verteilt werden.

Magnesium im Labor bestimmen lassen

Ab einer regelmäßigen Dosierung von über 250 Milligramm Magnesium pro Tag empfiehlt es sich, die Werte im Blut zu kontrollieren. Die Bestimmung von Magnesium erfolgt im Vollblut, da es hauptsächlich in den roten Blutzellen zu finden ist. Dies ist aussagekräftiger als die Bestimmung im Serum (Blutflüssigkeit ohne Zellen). Der Normwert für Magnesium im Vollblut liegt bei 1,38 bis 1,50 Millimol pro Liter.

Magnesium: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Menschen, die an einer Nierenschwäche leiden, können überschüssiges Magnesium nicht ausreichend ausscheiden. Damit sich Magnesium nicht im Blut anreichert, sollten Betroffene keine Magnesiumpräparate zu sich nehmen.

Wenn Sie bestimmte Medikamente einnehmen, sollten Sie mindestens zwei Stunden warten, bevor Sie Magnesium ergänzen. Es kann sich sonst im Magen-Darm-Trakt an die Wirkstoffe anlagern und sie unwirksam machen. Dies gilt unter anderem bei diesen Medikamenten:

  • Antibiotika wie Gyrasehemmer: zum Beispiel Ciprofloxacin (wie Ciloxan®, Ciprobay), Enoxacin (wie Enoxor®), Levofloxacin (wie Tavanic®), Moxifloxacin (wie Avalox®), Norfloxacin (wie Bactracid®, Norfluxx®) und Ofloxacin (wie Floxal®, Tarivid®)
  • Antibiotika wie Tetrazykline: zum Beispiel Tetracyclin (wie Achromycin®, Supramycin®, Tefilin®), Doxycyclin (wie Supracyclin®, Vibramycin®) und Minocyclin (wie Aknosan®, Skinocyclin®)
  • Osteoporose-Medikamente aus der Gruppe der Bisphosphonate: zum Beispiel Alendronat (wie Fosamax®, Tevanate®), Clodronat (wie Bonefos®), Etidronat (wie Didronel®), Ibandronat (wie Bondronat®), Pamidronat (wie Aredia®), Risedronat (wie Actonel®) und Tiludronat (wie Skelid®)
  • Chelatbildner: zum Beispiel Penicillamin (wie Metalcaptase®)

Vitamin C unterstützt den Triglyceridabbau

Wirkweise von Vitamin C

Vitamin C sorgt unter anderem dafür, dass Fett-transportierende Teilchen (VLDL) verstärkt aus dem Blutkreislauf entfernt werden. Vitamin C ist außerdem an Stoffwechselprozessen beteiligt, bei denen Fettsäuren in Energie umgewandelt werden, sodass die Menge der Fette im Blut sinken kann.

Im Tierversuch führte ein Vitamin-C-Mangel zu erhöhten Triglyceridwerten und verstärkter Ablagerung von Triglyceriden in der Leber. Bei Menschen hilft eine gezielte Einnahme von Vitamin C aber nur bestimmten Personen, das zeigt eine Übersicht:

  • Patienten mit Fettstoffwechselstörungen
  • Diabetikern
  • Personen mit Vitamin-C-Mangel

In einer anderen Übersichtsstudie vermuten die Forscher, dass Vitamin C in einer Dosierung von mindestens 500 Milligramm pro Tag über vier Wochen eingesetzt werden muss, um bei hohen Cholesterinwerten eine deutliche Verringerung des Triglyceridspiegels zu bewirken. Auch zeigt eine weitere Übersichtsarbeit, dass bei Diabetikern ebenfalls erst eine längere Vitamin-C-Einnahme positiv wirkte.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Vitamin C

Eine tägliche Dosierung von 500 bis 1.000 Milligramm Vitamin C über einen Zeitraum von mindestens vier Wochen kann versuchsweise eingesetzt werden, um den Fettstoffwechsel zu verbessern. Für eine gute Verträglichkeit ist die Einnahme zum Essen empfehlenswert. Verteilen Sie die Gesamtmenge am besten über den Tag: Mit steigender Dosierung (200 Milligramm) nimmt die Aufnahmefähigkeit des Darms für Vitamin C ab.

Vitamin C in Form der Ascorbinsäure ist sauer. Wenn man zu Problemen mit dem Magen oder zu Sodbrennen neigt, sollte man auf magenschonendes Calciumascorbat zurückgreifen.

Expertenwissen

Die Einnahme von Vitamin C könnte die Bestimmung von Triglyceriden und Cholesterin im Blut stören. Einen Tag vor der Bestimmung sollten deshalb keine Vitamin-C-Präparate eingenommen werden.

Vitamin C: zu beachten in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

In der Schwangerschaft werden Vitamin-C-Dosierungen von 110 Milligramm empfohlen. Höhere Mengen sollte man mit dem Arzt absprechen. Vitamin C ist in der Schwangerschaft und Stillzeit wahrscheinlich bis maximal 1.800 Milligramm pro Tag sicher.

Bei Nierenschwäche sollten 500 Milligramm Vitamin C pro Tag nicht überschritten werden, um die Nieren nicht zu belasten. Bei einer Neigung zu Nierensteinen sollten nicht mehr als 1.000 Milligramm Vitamin C pro Tag ergänzt werden.

Vitamin C verbessert die Aufnahme von Eisen ins Blut. Wenn Sie von einer Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose) betroffen sind, sollten Sie vorher mit dem Arzt sprechen.

Hoch dosiertes Vitamin C (ab 1.000 Milligramm) könnte die Wirkung des Blutverdünners Warfarin (Coumadin®) vermindern. Sprechen Sie zur Sicherheit mit Ihrem Arzt, wenn Sie solche Medikamente einnehmen.

Vitamin C könnte die Wirkung einer Chemotherapie hemmen, zum Beispiel von Bortezomib (wie Velcade®), Doxorubicin (Adriblastin®), Methotrexat (Lantarel®) und Cisplatin (Cis-GRY®). Es sollte während einer Krebstherapie nur nach Absprache mit dem Arzt eingenommen werden.

Niacin hemmt vermutlich die Herstellung von Triglyceriden

Wirkweise von Niacin

Wie Niacin (Vitamin B3) erhöhte Triglyceridwerte senken kann, ist noch nicht geklärt. Vermutlich hemmt es in der Leber Enzyme, die Triglyceride herstellen. Dadurch werden aus der Leber weniger Triglyceride in das Blut abgegeben. Zudem kann Niacin das HDL-Cholesterin im Blut erhöhen. Dieses hat eine gefäßschützende Wirkung, da es Cholesterin abtransportiert. Daneben unterstützt Niacin die Aktivität der Energiekraftwerke in den Zellen (Mitochondrien).

Forscher kommen in einer Übersichtsarbeit zu dem Schluss, dass eine hoch dosierte Niacin-Einnahme (500 bis 3.000 Milligramm) die Triglyceridwerte um 20 bis 50 Prozent senken kann. Auch könnte sich Niacin günstig auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen auswirken: Es gibt Hinweise aus einer großen hochwertigen Studie, dass Niacin das Auftreten eines Herzinfarktes nach sechs Jahren sowie die Gesamtsterblichkeit nach 15 Jahren reduzieren kann. Andere Forscher bestätigten dies in ihrer Übersichtsarbeit jedoch nicht.

Expertenwissen

Theoretisch können Statine und hoch dosiertes Niacin kombiniert werden. Allerdings liegen hierzu Bedenken vor: Niacin könnte bestimmte Prozesse verstärken, welche eine Arteriosklerose fördern. Damit werden die positiven Effekte auf die Fettwerte im Blut überdeckt. Deshalb steht die Wirkung von hoch dosiertem Niacin auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Schlaganfälle auch in der Kritik. Aktuell arbeiten Forscher an Verbindungen, die wie Niacin wirken, jedoch weniger Probleme bereiten.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Niacin

Mikronährstoff-Experten empfehlen bei erhöhten Triglyceridwerten täglich 1.000 bis 2.000 Milligramm Niacin. Die Therapie sollte von einem Arzt überwacht werden. Es ist wichtig, Niacin über den Tag verteilt einzunehmen – zum Beispiel dreimal 400 Milligramm. Eine einzelne Dosis sollte 500 Milligramm nicht übersteigen. Am besten nimmt man Niacin zum Essen ein.

Das Niacin-Präparat sollte die Verbindung Nicotinamid enthalten. Sie ist besser verträglich, da sie langsamer ins Blut abgegeben wird. Bei Niacin als Nicotinsäure kann es zu einem Flush kommen. Dies ist zwar harmlos, jedoch sehr unangenehm. Zu den typischen Beschwerden zählen Hautrötungen, Hitzegefühl, Juckreiz und Kribbeln.

Niacin: zu beachten in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Erkrankungen sowie Medikamenteneinnahme

In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte hoch dosiertes Niacin nur bei einem nachgewiesenen Mangel und in Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden.

Betroffene mit Lebererkrankungen sollten die Einnahme von Nicotinsäure mit dem Arzt besprechen. Bei Dosierungen von 750 Milligramm pro Tag wurden leberschädigende Effekte mit Gelbsucht beschrieben.

Hoch dosiertes Niacin könnte bei Menschen mit Diabetesvorstufen häufiger zu Diabetes führen. Personen mit bereits bestehendem Diabetes sollten zur Sicherheit den Blutzucker engmaschig messen: Niacin könnte die Insulinresistenz verstärken.

Menschen mit schwerer Herz-Kreislauf-Schwäche, einem akuten Herzinfarkt sowie Blutungen und Magengeschwüren sollten nicht mehr als 30 Milligramm Niacin einnehmen.

Die Einnahme hoher Mengen Niacin kann eine Gicht verschlechtern und die Wirkung des Gichtmedikaments Allopurinol (wie Zyloric®, Allobeta®) beeinträchtigen. Betroffene sollten daher vorher mit dem Arzt sprechen.

Die Wirkung des Blutverdünners Phenprocoumon (Marcumar®, Falithrom®) und des Blutdrucksenkers Ramipril (Delix®, Ramiclaire®) kann durch hoch dosiertes Niacin in Form von Nicotinsäure gesteigert werden. Sprechen Sie eine Nicotinsäure-Einnahme mit dem Arzt ab.

Niacin hemmt die Aufnahme bestimmter Antibiotika im Darm. Es sollte deshalb mit einem Abstand von zwei bis drei Stunden eingenommen werden. Dazu zählen Tetrazykline wie Fluorex Plus® oder Mysteclin®.

Grüntee-EGCG hemmen die Fettaufnahme im Darm

Wirkweise von Grüntee

Der Pflanzenstoff Epigallocatechingallat (EGCG) aus Grüntee ist bekannt für seine entzündungshemmende und antioxidative Wirkung. Darüber hinaus kann er das Abnehmen unterstützen, denn Grüntee-EGCG hemmt die Aufnahme von Fetten im Darm und fördert ihren Abbau. Einige Tier- und Laborversuche zeigen dies, andere nicht. Wegen seiner Wirkungen auf den Fettstoffwechsel könnte Grüntee auch die Blutfette reduzieren.

Es gibt bereits Untersuchungen bei Menschen: Die achtwöchige Einnahme von EGCG senkte in einer hochwertigen Studie die Triglyceridwerte. Dabei wurde jedoch keine Abnahme des Körperfetts erzielt. In einer anderen hochwertigen Studie schwächte ein EGCG-Präparat den Triglyceridanstieg nach dem Essen ab. Die Testmahlzeit war besonders reich an ungesunden Fetten.

Allerdings schlussfolgerten andere Forscher in ihrer Studienauswertung, dass das Trinken von grünem Tee nur die Cholesterinwerte senken kann. Die Triglyceride sprachen nicht an. In einer weiteren hochwertigen Studie erzielte ein EGCG-Präparat ebenfalls nur einen Effekt auf die Cholesterinwerte.

Fazit: Auch wenn Grüntee-EGCG nicht immer die Triglyceridwerte senkte, ist die Einnahme bei hohen Fettwerten insgesamt einen Versuch wert. Wegen seiner entzündungshemmenden und antioxidativen Wirkung dürfte Grüntee auch die Folgen von zu hohen Blutfetten eindämmen.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Grüntee

Bei erhöhten Triglyceriden empfehlen Mikronährstoff-Experten 200 bis 400 Milligramm EGCG pro Tag. Dabei sind vor allem Präparate mit Grüntee-Extrakt sinnvoll, denn der Vorteil ist, dass der EGCG-Gehalt genau bekannt ist. In grünem Tee oder Grüntee-Pulver kann der Gehalt stark schwanken.

Grüntee-Präparate sollten zur Vermeidung von Nebenwirkungen immer zum Essen ergänzt werden.

Grüntee-EGCG: zu beachten in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Schwangere und Stillende sollten keinen Grüntee-Extrakt einnehmen. Bislang fehlen Studien zur Unbedenklichkeit.

Sprechen Sie bei Lebererkrankungen die Einnahme von Grüntee-Präparaten mit Ihrem Arzt ab. In seltenen Fällen können die Leberwerte ab 600 Milligramm EGCG täglich ansteigen.

Grüntee kann die Wirksamkeit des Krebswirkstoffs Bortezomib (Velcade®) einschränken. Sprechen Sie die Einnahme von Grüntee-Extrakt während einer Krebstherapie mit dem Arzt ab.

Grüntee-Extrakt blockiert die Aufnahme von einigen Arzneiwirkstoffen im Darm. Dazu gehören der Betablocker Bisoprolol (Bisoprolol®) oder der Blutdrucksenker Nifedipin (Adalat®). Es sollten zwischen der Einnahme der Medikamente und Grüntee-Extrakt mindestens vier Stunden liegen.

Curcumin unterstützt den Fettstoffwechsel

Wirkweise von Curcumin

Der Pflanzenstoff Curcumin aus der Kurkuma-Wurzel senkt Blutfette: Es hilft dabei, den Fettstoffwechsel zu regulieren. Daneben ist es für seine entzündungshemmende Wirkung bekannt. Das könnte auch die Folgen erhöhter Fettwerte abschwächen.

Auch wenn es widersprüchliche Ergebnisse gibt, schlussfolgerten mehrere Forscher anhand ihrer Studienauswertungen, dass Curcumin erhöhte Triglyceride sowie andere Blutfette senken kann. Einen positiven Effekt zeigten ebenfalls Übersichtsarbeiten bei Diabetikern und Personen mit dem metabolischen Syndrom.

Die unterschiedlichen Ergebnisse könnten unter anderem daran liegen, dass Curcumin schlecht für den Körper verfügbar ist. Mit speziellen Präparaten kann dies umgangen werden. Zum Beispiel verbessert Piperin aus Pfeffer-Extrakt die Verfügbarkeit von Curcumin. Erste Studienergebnisse zum Effekt dieser Kombination auf erhöhte Triglyceridspiegel sind positiv.

Darüber hinaus ist Curcumin in Kombination mit Omega-3-Fettsäuren vielversprechend: In einer kleinen hochwertigen Studie sanken die Triglyceridwerte mit Curcumin und den Fettsäuren EPA und DHA. Curcumin könnte somit bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen positiv wirken oder davor schützen.

Info

Auch andere Pflanzenstoffe wie aus Zimt könnten die Triglycerid- und Cholesterinwerte senken. Das zeigt eine Übersichtsarbeit. Wirksam waren mindestens 1.000 Milligramm Zimtpulver. Demgegenüber konnten andere Forscher durch ihre Übersichtsarbeit keine Verbesserung der Fettwerte nachweisen. Insgesamt muss der Effekt von Zimt auf die Blutfette daher noch weiter untersucht werden, sodass Curcumin aktuell die bessere Wahl ist.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Curcumin

Mikronährstoff-Experten empfehlen zur Senkung der Triglyceride meist 300 bis 1.000 Milligramm Curcumin pro Tag. Teilweise wurden in Studien auch höhere Mengen eingesetzt (bis 1.800 Milligramm). Jedoch liegen zu diesen hohen Dosierungen, insbesondere mit Piperin, keine Langzeituntersuchungen vor. Daher sollte nach drei Monaten eine Pause eingelegt werden. In Kombination mit anderen Mikronährstoffen wie Omega-3-Fettsäuren reichen dagegen geringere Dosierungen, zum Beispiel 180 Milligramm.

Für eine gute Aufnahme im Darm sollte Curcumin mit einer fetthaltigen Mahlzeit ergänzt werden. Da Curcumin fettlöslich ist, wird es so besser aufgenommen. Zudem sind Präparate sinnvoll, die eine besonders hohe Bioverfügbarkeit haben – zum Beispiel mit Piperin.

Curcumin: zu beachten in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Die Studienlage ist nicht ausreichend, um Curcumin für Schwangere oder Stillende empfehlen zu können.

Bei einigen Menschen könnte Curcumin die Leberwerte verschlechtern. Wird es länger eingenommen, sollten die Leberwerte überprüft werden. Eine langfristige Einnahme könnte außerdem einen bestehenden Eisenmangel verschlimmern. Daher sollte der Arzt die Eisenwerte im Blick haben.

Curcumin sollte nicht bei Gallensteinen eingenommen werden, da es die Produktion von Gallensaft anregt. Wenn ein Stein den Gallenfluss behindert, kann das starke Schmerzen (Gallenkolik) auslösen. Ein „Zuviel“ an Galle kann auch Durchfälle verursachen. Menschen mit akutem Durchfall sollten daher auf Curcumin verzichten.

In Laborstudien hemmten Curcumin und Piperin Enzyme der Leber, die Medikamente verstoffwechseln. Besprechen Sie daher die Einnahme von Curcumin zusammen mit Medikamenten mit dem Arzt. Wechselwirkungen sind auch bei Medikamenten für die Blutverdünnung möglich wie Warfarin (Coumadin®) und Clopidogrel (Iscover®, Plavix®) sowie Acetylsalicylsäure (Aspirin®).

Glucomannan verlangsamt die Fettverdauung

Wirkweise von Glucomannan

Glucomannan ist ein in Wasser stark quellender Ballaststoff aus der Konjakwurzel. Er verlangsamt die Magenentleerung und führt dazu, dass man länger satt ist. Deshalb könnte Glucomannan beim Abnehmen helfen. Bekannt ist der Ballaststoff ebenfalls für seine senkende Wirkung auf Blutfette: Er erschwert die Aufspaltung und Aufnahme von Fetten und Zuckern im Darm.

Langfristig hilft Glucomannan dabei, gesunde Blutfettwerte zu erreichen. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher in zwei Übersichtsarbeiten. Daneben sanken die Cholesterinwerte, sodass Glucomannan vor allem dann sinnvoll ist, wenn auch das Cholesterin zu hoch ist. Ein direkter Effekt wurde zudem in einer Vorstudie gezeigt. Glucomannan besserte den Fettstoffwechsel nach einer Testmahlzeit: Verschiedene Messwerte sanken, darunter Triglyceride.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Glucomannan

Für gesunde Blutfettwerte empfehlen Mikronährstoff-Experten die Einnahme von 2.000 bis 4.000 Milligramm Glucomannan pro Tag. Präparate gibt es in Form von Pulver und Kapseln. Ideal ist ein Pulver, das man in Wasser einrührt: Dann vermischt es sich im Magen besser mit der Nahrung.

Präparate sollten vor dem Essen über den Tag verteilt eingenommen werden, zum Beispiel morgens, mittags und abends jeweils 1.000 Milligramm. Damit Glucomannan quellen kann, müssen zu jeder Einnahme ein bis zwei Gläser Wasser getrunken werden.

Glucomannan: zu beachten in der Schwangerschaft oder Stillzeit, bei Erkrankungen sowie Medikamenteneinnahme

In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte die Ergänzung von Glucomannan mit dem Arzt besprochen werden. Es gibt noch zu wenige Daten.

Auch bei krankhaften Verengungen der Speiseröhre sowie im Magen-Darm-Bereich, nach Operationen im Magen-Darm-Trakt oder bei einer Divertikulitis sollte zuvor mit dem Arzt gesprochen werden. Glucomannan könnte zu einem Verschluss führen.

Diabetiker, die auf Medikamente angewiesen sind, sollten bei der Einnahme von Glucomannan häufiger ihren Blutzuckerspiegel kontrollieren: Es senkt den Blutzuckerspiegel. Eine Unterzuckerung könnte auftreten. Zu Diabetesmedikamenten zählen zum Beispiel Metformin (wie Glucophage®), Glitazone (wie Pioglitazon®) und Sulfonylharnstoffe (wie Maninil®).

Glucomannan kann im Darm die Aufnahme von Medikamenten herabsetzen. Deshalb wird ein Einnahmeabstand von mindestens zwei Stunden empfohlen.

Carnitin reguliert die körpereigene Energiegewinnung über den Abbau von Fettsäuren

Wirkweise von Carnitin

Carnitin ist für den Energiestoffwechsel entscheidend. Eine der wichtigsten Aufgaben von Carnitin ist der Transport von Fettsäuren in die Energiekraftwerke der Zellen (Mitochondrien). Hier wird aus den Fettsäuren Energie gewonnen. Weiterhin hat Carnitin die Aufgabe, Abfallprodukte aus den Mitochondrien heraus zu transportieren und diese zu entgiften.  

In einer Übersichtsarbeit vermuten Forscher, dass Carnitin auf die Cholesterinspiegel deutlich besser wirken dürfte als auf Triglyceride. Andere Wissenschaftler kommen in ihren Arbeiten jedoch zu dem Ergebnis, dass beide Werte gleichermaßen auf die Behandlung ansprechen. Möglicherweise muss die Dosierung über 1.500 Milligramm liegen. Nicht angeschlagen hatte die Behandlung bei Menschen mit Nierenerkrankungen und Dialyse.

Tipp

Carnitin wurde erfolgreich mit Chrom kombiniert: In zwei hochwertigen Studien mit übergewichtigen Frauen, die am polyzystischen Ovarsyndrom litten, verbesserte sich der Zucker- und Fettstoffwechsel einschließlich der Triglyceride. Möglich ist, dass Chrom auch allein die Triglyceride senkt – vor allem bei Diabetikern. Hier sind jedoch noch weitere Studien nötig.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Carnitin

Zur Senkung der Triglyceridwerte werden 500 bis 2.000 Milligramm Carnitin täglich empfohlen, zum Beispiel als L-Carnitin-Tartrat. Vor allem Vegetarier und Veganer weisen häufig niedrige Carnitinspiegel auf, da Carnitin vorwiegend in Fleisch enthalten ist. Die Einnahme erfolgt idealerweise zu den Mahlzeiten, da Carnitin so magenverträglicher ist. Zudem sollte die Gesamtmenge über den Tag verteilt werden, zum Beispiel zweimal 500 Milligramm.

Carnitin: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Personen mit Nierenschwäche und Lebererkrankungen sollten die Einnahme von Carnitin mit dem Arzt absprechen, wenn die Dosierung langfristig 1.000 Milligramm pro Tag übersteigt.

Aus Carnitin entstehen bei einer gestörten Darmflora Substanzen, die in hohen Mengen negativ bei Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen sein könnten (TMAO, Trimethylamin-N-oxid). Eine regelmäßige Einnahme sollte bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes sowie Diabetes-Vorstufen (metabolisches Syndrom) ärztlich begleitet werden.

Wird Carnitin bei einem Herzinfarkt plötzlich abgesetzt, könnten sich dadurch die Schäden am Herzen verschlimmern. Dies zeigt ein Tierversuch. Bei einem Herzinfarkt sollte der Arzt über die Carnitin-Einnahme informiert werden.

Bei Prostata - oder Blasenkrebs ist der Fettstoffwechsel aktiviert. Bei solchen Krebsarten ist die Einnahme von Carnitin nicht zu empfehlen. Auch ist noch nicht klar, wie sich eine langfristige Carnitin-Zufuhr auf Darmkrebs auswirkt.

Carnitin kann den Blutzuckerspiegel senken. Für Diabetiker ist eine regelmäßige Kontrolle des Blutzuckerspiegels empfehlenswert. Bei Einnahme von Medikamenten wie Metformin (wie Siofor®, Diabesin®) oder Sulfonylharnstoffen (wie Maninil® oder Euglucon®) muss eventuell eine Anpassung der Dosis in Rücksprache mit dem Arzt erfolgen, damit es nicht zu einer Unterzuckerung kommt.

In seltenen Fällen verstärkt Carnitin die Wirkung von Blutgerinnungshemmern vom Cumarin-Typ wie Phenprocoumon (Marcuphen® oder Falithrom®) und Warfarin (Coumadin®). Die Ergänzung von Carnitin sollte dann mit dem Arzt abgesprochen sein.

Vitamin-D-Mangel vermeiden

Wirkweise von Vitamin D

Frau schaut sich einen Sonnenuntergang an
Das Sonnenlicht ist vor allem in Herbst und Winter zu schwach, als dass der Körper ausreichend Vitamin D produzieren könnte. Bild: nicoletaionescu/iStock/Getty Images Plus

Vitamin D ist das Vitamin für gesunde Knochen. Es trägt aber auch dazu bei, dass der Stoffwechsel funktioniert. Menschen mit hohen Fett- und Zuckerwerten haben meist niedrige Vitamin-D-Werte und neigen zum metabolischen Syndrom. Das zeigen Beobachtungsstudien. Vitamin D wirkt außerdem blutdrucksenkend auf das Herz-Kreislauf-System und stärkt die Muskulatur.

Vitamin D könnte die Triglyceride leicht senken. Vermutlich profitieren besonders Menschen mit einem Mangel. Dies schlussfolgern Autoren einer Übersichtsarbeit. In weiteren Studienübersichten senkte Vitamin D zudem hohe Triglyceridwerte bei Frauen nach den Wechseljahren, mit polyzystischem Ovarsyndrom oder Schwangerschaftsdiabetes. Ebenfalls profitiert haben Menschen mit einer Fettleber. Allerdings gab es auch Situationen, in denen die Triglyceridwerte trotz guter Vitamin-D-Werte unverändert blieben oder sogar stiegen. Woran dies liegt, muss noch erforscht werden.

Fazit: Auch wenn Vitamin D nicht immer eine Wirkung gegen hohe Fettwerte hat, sollte ein Mangel vermieden werden. Denn dieser begünstigt Alterserkrankungen. Zudem können sich andere Stoffwechselwerte durchaus verbessern, zum Beispiel Cholesterin- und Zuckerwerte. In unseren Breitengraden ist ein Vitamin-D-Mangel sehr häufig.

Info

Der Vitamin-D-Stoffwechsel ist von Mensch zu Mensch verschieden: Es gibt viele Varianten des Vitamin-D-Rezeptors. Dieser nimmt Vitamin D in Empfang und vermittelt seine Wirkung. Wenn er verändert ist, ändert sich die Wirkung leicht. Somit reagieren einige Menschen besser, andere schlechter auf Vitamin D. Vor allem bei Übergewichtigen führen vermutlich gewisse Rezeptor-Varianten zu hohen Triglyceridwerten. Eine generelle Aussage, wer auf welche Vitamin-D-Dosis reagieren wird, ist somit schwierig.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Vitamin D

In der Mikronährstoffmedizin werden meist 1.000 bis 2.000 Internationale Einheiten Vitamin D pro Tag empfohlen. Da Vitamin D fettlöslich ist, müssen Präparate für eine gute Aufnahme zum Essen eingenommen werden. Am besten ist eine Hauptmahlzeit, da sie ausreichend Fette enthält.

Idealerweise sollte der Vitamin-D-Spiegel im Blut bestimmt werden, da sich nur so die richtige Dosierung finden lässt: Bei einem schweren Mangel sind höhere Dosierungen notwendig. Der Arzt legt die geeignete Dosierung fest und überwacht die Laborwerte. Eine Faustregel zur Auffüllung der Vitamin-D-Speicher finden Sie hier.

Vitamin D im Labor bestimmen lassen

Vitamin-D-Test
Am besten sollte ein Vitamin-D-Test zweimal im Jahr (Frühling und Herbst) durchgeführt werden. Bild: jarun011/iStock/Getty Images Plus

Um einen Vitamin-D-Mangel festzustellen, bestimmen Ärzte die Transportform des Vitamins im Blutserum, das sogenannte 25(OH)-Vitamin-D (Calcidiol). Blutserum ist die Blutflüssigkeit ohne die Blutzellen.

Achtung: Für Vitamin D werden zwei verschiedene Maßeinheiten genutzt, nämlich Nanogramm pro Milliliter oder Nanomol pro Liter. Optimalerweise sollte der Vitamin-D-Gehalt im Blutserum bei 40 bis 60 Nanogramm pro Milliliter liegen oder bei 100 bis 150 Nanomol pro Liter.

Vitamin D: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Patienten mit Nierenerkrankungen sollten sich bei ihrem Arzt informieren, ob für sie Vitamin D infrage kommt. Bei Nierenerkrankungen kommt ein Mangel häufig vor. Jedoch steigert Vitamin D die Aufnahme von Calcium aus dem Darm und lässt so das Calcium im Blut ansteigen. Da geschwächte Nieren Calcium schlechter ausscheiden, könnte es sich anreichern. Die Empfehlung zur Rücksprache gilt auch bei Nierensteinen.

Bei der entzündlichen Bindegewebserkrankung Sarkoidose (Morbus Boeck) sollte Vitamin D nur unter ärztlicher Kontrolle ergänzt werden: Betroffene haben häufig hohe Calciumspiegel. Das Gleiche gilt für Patienten mit Pankreatitis.

Entwässerungsmedikamente (Diuretika) aus der Gruppe der Thiazide senken die Ausscheidung von Calcium über die Nieren – der Calciumspiegel im Blut ist erhöht. Vitamin D darf nur zusammen mit Thiaziden eingenommen werden, wenn der Calciumspiegel regelmäßig überprüft wird. Dies gilt für die Wirkstoffe Hydrochlorothiazid (Esidrix®), Xipamid (Aquaphor®) und Indapamid (Natrilix®).

Dosierungen auf einen Blick

Empfehlung pro Tag bei erhöhten Triglyceridwerten

Vitamine

 

Vitamin C

500 bis 1.000 Milligramm (mg)

Vitamin D

1.000 bis 2.000 Internationale Einheiten (IE) pro Tag; oder je nach Spiegel

Niacin (als Nicotinamid)

1.000 bis 2.000 Milligramm (über den Tag verteilt)

  

Mineralstoffe

 

Magnesium

250 bis 600 Milligramm

  

Sonstige

 

Omega-3-Fettsäuren (besonders EPA)

1.000 bis 2.000 Milligramm

Carnitin

500 bis 2.000 Milligramm

Sinnvolle Laboruntersuchungen auf einen Blick

Sinnvolle Blutuntersuchungen bei erhöhten Triglyceridwerten

 

Normalwerte

Omega-3-Index

8 bis 11 Prozent (%)

Magnesium

1,38 bis 1,50 Millimol pro Liter (mmol/l)

Vitamin D (Calcidiol)

40 bis 60 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml)

oder 100 bis 150 Nanomol pro Liter (nmol/l)

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Unterstützung von Medikamenten mit Mikronährstoffen

Statin-Nebenwirkungen durch Coenzym Q10, Vitamin K und Vitamin D senken

Statine werden zur Behandlung erhöhter Cholesterinwerte eingesetzt. Sie können aber auch bei erhöhten Triglyceriden gegeben werden. Als Nebenwirkung treten häufig Muskelschmerzen und Ermüdungserscheinungen in der Muskulatur auf. Der Grund ist, dass Statine neben der Cholesterinproduktion die Bildung von Coenzym Q10 bremsen. Die Folgen sind sinkende Coenzym-Q10-Spiegel und ein beeinträchtigter Energiestoffwechsel der Muskeln. Deshalb kann Coenzym Q10 helfen, Muskelschmerzen bei Statin-Einnahme zu lindern. Empfohlen werden 100 bis 300 Milligramm pro Tag.

Beobachtungsstudien belegen außerdem, dass ein Vitamin-D-Mangel häufiger zu Statin-Nebenwirkungen wie Muskelschmerzen führt. Daher wird auch eine Einnahme von Vitamin D begleitend zu Cholesterinsenkern empfohlen – zwischen 1.000 und 2.000 Internationale Einheiten oder je nach Vitamin-D-Spiegel auch mehr.

Darüber hinaus könnten Statine den Vitamin-K-Stoffwechsel beeinträchtigen: Sie stören die Umwandlung von K1 in K2. Vor allem Vitamin K2 ist wichtig für gesunde Knochen. Statin-Anwender haben häufiger einen Vitamin-K-Mangel. Das kann bei einer hohen Statin-Dosis eine Verkalkung der Blutgefäße verstärken. Mikronährstoff-Experten empfehlen deshalb 50 bis 100 Mikrogramm Vitamin K2 pro Tag.

Zu den Statinen zählen folgende Wirkstoffe: Atorvastatin (wie Sortis®), Fluvastatin (Cranoc® und Locol®), Lovastatin (Mevinacor®), Pravastatin (wie Mevalotin® und Pravagamma®), Rosuvastatin (Crestor®) oder Simvastatin (Zocor®).

Carnitin lässt Triglyceridwerte bei Einnahme von Simvastatin weiter sinken

Erste Studien zeigen, dass eine Einnahme von Carnitin begleitend zum Cholesterinsenker Simvastatin (Zocor®) positiven Einfluss auf den Fettstoffwechsel hat und so dessen Wirkung unterstützen kann: Bei gleichzeitiger Anwendung wurde eine deutliche Abnahme der Triglyceridwerte und weiterer Blutfette festgestellt. Empfohlen werden 2.000 Milligramm pro Tag.

Fibrate erhöhen den Homocysteinspiegel – B-Vitamine wirken dagegen

Bei Fettstoffwechselstörungen werden Fibrate häufig in Kombination mit Statinen angewendet. Fibrate können zu einer Erhöhung des Homocysteinspiegels führen, einer sogenannten Hyperhomocysteinämie. Homocystein ist ein schädliches Zwischenprodukt des Stoffwechsels. Eine anhaltende Hyperhomocysteinämie steigert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall sowie für Thrombosen, Embolien und Arteriosklerose.

Zu der Wirkstoffgruppe der Fibrate gehören unter anderem Bezafibrat (Cedur®) und Fenofibrat (Lipanthyl®, Trilipix®).

Um Homocystein in unschädliche Verbindungen abbauen zu können, benötigt der Körper B-Vitamine. Eine Mikronährstofftherapie mit 5 bis 15 Milligramm Vitamin B6 (Pyridoxin), bis zu 500 Mikrogramm Vitamin B12 (Cobalamin) und 200 bis 500 Mikrogramm Folsäure pro Tag kann dabei helfen, die erhöhte Konzentration von Homocystein im Blut möglichst effektiv zu senken.

Da die Gefahr besteht, dass die Konzentration von Homocystein im Blut nach Absetzen der Vitamine wieder ansteigt, empfehlen Mikronährstoffexperten, B-Vitamine kombiniert und über einen längeren Zeitraum einzunehmen.

Dosierungen auf einen Blick

Mikronährstoffempfehlung am Tag bei Einnahme von Medikamenten

Statine

 

Coenzym Q10

100 bis 300 Milligramm (mg)

Vitamin D

1.000 bis 2.000 Internationale Einheiten (IE)

Vitamin K2

50 bis 100 Mikrogramm (µg)

Carnitin

2.000 Milligramm

  

Fibrate

 

Vitamin B6

5 bis 15 Milligramm

Vitamin B12 (als Methylcobalamin)

bis 500 Mikrogramm

Folsäure (als direkt verwertbares 5-Methyltetrahydrofolat)

200 bis 500 Mikrogramm

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Zusammenfassung

Erhöhte Triglyceridwerte haben verschiedene Ursachen, zum Beispiel starkes Übergewicht oder Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes. Problematisch ist ein ungesunder Lebensstil mit wenig Bewegung, eine zuckerhaltige Ernährung und Alkohol. Eine Veranlagung dazu kann auch vererbt werden. Erhöhte Fettwerte sind ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Omega-3-Fettsäuren können erhöhte Triglyceridwerte im Blut senken. Vor allem EPA wirkt günstig auf das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Magnesium reguliert den Fettstoffwechsel und unterstützt einen gesunden Blutdruck. Auch Vitamin C und Niacin haben einen senkenden Effekt auf den Triglyceridspiegel und könnten dabei helfen, das Risiko für Folgeerkrankungen zu senken.

Daneben wirken die Pflanzenstoffe EGCG (aus Grüntee) und Curcumin positiv auf den Fettstoffwechsel, während der Ballaststoff Glucomannan die Fettaufnahme im Darm senkt. Carnitin fördert den Abbau von Fettsäuren und unterstützt die Energiegewinnung. Auch einen Vitamin-D-Mangel gilt es zu vermeiden, denn dieser hat weitreichende Folgen für den Stoffwechsel von Zuckern und Fetten.

Zur Behandlung von Fettstoffwechselstörungen werden vor allem Statine und Fibrate eingesetzt. Mögliche Nebenwirkungen können mithilfe von Mikronährstoffen gelindert werden. Bei Statinen sind Vitamin D, Vitamin K2 und Coenzym Q10 sinnvoll. Carnitin unterstützt die Wirkung von Simvastatin und B-Vitamine senken hohe Homocysteinspiegel durch Fibrate.

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