Herzschwäche: Das Fortschreiten aufhalten

Wie Mikronährstoffe die Pumpfunktion des Herzmuskels verbessern

Bei einer Herzschwäche (chronische Herzinsuffizienz) ist das Herz aufgrund der verringerten Pumpleistung nicht mehr in der Lage, den Körper ausreichend mit Blut und Sauerstoff zu versorgen. Je weiter die Herzinsuffizienz fortschreitet, desto kürzer ist die Lebenserwartung der Patienten. Bestimmte Nährstoffe liefern Energie für die Herzmuskelzellen und können die Pumpfunktion des Herzens verbessern helfen.

Ursachen und Symptome

Illustration von zwei Herzen
Bei Herzschwäche staut sich das Blut vor beiden Herzkammern, Organe und Gewebe werden schlechter durchblutet. Bei weiterem Fortschreiten lagert sich Flüssigkeit in Organen ein. Bild: ttsz /iStock/ Getty Images Plus

Bei Herzschwäche staut sich das Blut vor beiden Herzkammern, Organe und Gewebe werden schlechter durchblutet. Bei weiterem Fortschreiten lagert sich Flüssigkeit in Organen ein. Dadurch kann es zu Wasseransammlungen in der Lunge, Thrombosen, Herzrhythmusstörungen, Schlaganfall oder im schlimmsten Fall zu tödlichem Herzversagen kommen.

Eine Herzschwäche kann entweder die linke, rechte oder beide Herzhälften betreffen. Die häufigste Form ist die Linksherzinsuffizienz. Hierbei staut sich Blut in der Lungenvene und in der linken Herzhälfte, die das sauerstoffreiche Blut aus der Lunge in den Körperkreislauf pumpt. Eine Rechtsherzinsuffizienz betrifft die rechte Herzhälfte. Das Blut staut sich in den Venen – also in den Gefäßen, die das Blut aus den Organen und dem Gewebe zurück zum Herzen transportieren. Von einer globalen Herzinsuffizienz spricht man, wenn beide Herzhälften betroffen sind.

Ursachen: Eine Herzschwäche ist meist Folge einer anderen Erkrankung, die den Herzmuskel oder die Blutgefäße schädigt. Häufige Ursache ist ein Herzinfarkt infolge einer Koronaren Herzkrankheit (KHK) mit durch Arteriosklerose verengten Herzkranzgefäßen. Weitere wichtige Risikofaktoren sind Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) sowie Herzrhythmusstörungen wie das Vorhofflimmern, Herzrasen (Tachykardie) oder verlangsamter Herzschlag (Bradykardie).

Symptome: Der Schweregrad wird gemäß der Klassifikation der New York Heart Association (NYHA) in vier Stadien (I bis IV) eingeteilt. Je nachdem, wie stark eine Herzschwäche ausgeprägt ist, kann sie unbemerkt bleiben oder die körperliche Leistungsfähigkeit beinträchtigen. Zu den Anzeichen zählen

  • Atemnot, Schwäche, Müdigkeit, Erschöpfung nach Belastungen,
  • Wassereinlagerungen (Bein- oder Bauchschwellung, Gewichtszunahme), nächtliches Wasserlassen,
  • Schwindel, Herzklopfen, Kreislaufkollaps,
  • trockener Husten („Herzhusten“), besonders nachts,  
  • Appetitverlust, Übelkeit, Völlegefühl, Blähbauch, Verstopfung, Bauchschmerzen,
  • manchmal auch Gewichtsabnahme, Gedächtnisstörungen oder Verwirrtheit.
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Ziele der Behandlung

Wie wird eine Herzschwäche üblicherweise behandelt?

Kontrolle und ursächliche Therapie von Risikofaktoren: Da bei einer Herzschwäche oft Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) oder hoher Cholesterinspiegel vorliegen, zielt die Therapie darauf ab, diese zu behandeln oder zu kontrollieren. Bei Durchblutungsstörungen infolge einer Arteriosklerose oder koronaren Herzkrankheit erfolgt oft eine Bypass-Operation, um das Herz wieder ausreichend mit Blut zu versorgen.

Medikamente: Bevor es zu einer Operation kommt, versuchen Ärzte, die Symptome durch Medikamente zu lindern. Diese können das Herz auf unterschiedliche Weise entlasten:

  • ACE-Hemmer senken den Blutdruck, verzögern das Fortschreiten der Herzschwäche und sind ab NYHA-Grad I das Mittel der Wahl, da sie die Gesamtsterblichkeit und Prognose verbessern. Beispiele: Benazepril (Cibacen®), Ramipril (wie Triatec®) oder Enalapril (wie Reniten®).
  • AT1-Blocker kommen infrage, wenn ein Patient ACE-Hemmer nicht verträgt – beispielsweise, wenn er als Nebenwirkung an einem trockenen Reizhusten leidet. Beispiele für AT1-Blocker: Candesartan (wie Atacand® und Blopresid®) oder Losartan (wie Lorzaar®).
  • Beta-Blocker verlangsamen den Puls und senken den Blutdruck. Sie kommen bei Herzschwäche (NYHA I) nach einem Herzinfarkt und in den NYHA-Stadien II-IV infrage. Beispiele: Bisoprolol (wie Bisoprolol® und Concor®), Carvedilol (wie CarLich® und Carvedigamma®) oder Metoprololsuccinat (wie Metoprolol-ratiopharm®).
  • Diuretika schwemmen überschüssiges Wasser aus und entlasten so das Herz. Beispiele: Hydrochlorothiazid (wie Bisoprolol®, RamiLich®), Spironolacton (wie Aldactone®, Jenaspiron®).
  • Herzglykoside wie Digitalis verbessern die Schlagkraft des Herzens, setzen den Puls herab und werden daher bei Vorhofflimmern mit Herzrasen (Tachykardie) eingesetzt. Beispiele: Digacin® und Lanicor®.

Bessern sich bei einer schweren Herzschwäche die Beschwerden nicht, kann eine spezielle Schrittmachertherapie (Kardiale Resynchronisation) die Zusammenarbeit der beiden Herzkammern verbessern. Hierzu ist ein operativer Eingriff notwendig.

Verhalten: Eine gesunde Lebensweise ist wichtig. Eine Gewichtsabnahme entlastet das geschwächte Herz. Regelmäßige Gewichtskontrolle hilft, zunehmende Wasseransammlungen und somit eine Verschlechterung der Herzfunktion frühzeitig zu erkennen. Betroffene sollten mit ihrem Arzt über die richtige Trinkmenge sprechen. Generell empfiehlt sich bei schwerer Herzinsuffizienz, täglich nicht mehr als 1,5 bis 2 Liter zu trinken. Sinnvoll ist zudem, stark gesalzene Speisen wie Wurst und Fertiggerichte zu meiden: Salz bindet Wasser und kann so das Herz zusätzlich belasten.

Weitere Maßnahmen sind der Verzicht auf Nikotin und eine Beschränkung des Alkoholkonsums. An die Herzinsuffizienz angepasste körperliche Bewegung wirkt sich ebenfalls günstig aus, zum Beispiel Spaziergänge oder die Teilnahme an einer Herzsportgruppe.

Tabletten liegen auf einem Herzdiagramm
Zur Behandlung einer Herzschwäche, gibt es eine Vielzahl von Medikamenten mit unterschiedlichen Wirkweisen und Einsatzgebieten. Bild: erwo1 /iStock/ Getty Images Plus

Ziele der Mikronährstoffmedizin

Die Mikronährstofftherapie kann die Behandlung der Herzschwäche auf ideale Weise ergänzen. Vitamine, Mineralstoffe und sonstige Nährstoffe sind wichtig für die Funktion der Herzmuskelzellen, sie können die Pumpfunktion des Herzens verbessern und Beschwerden lindern helfen. Auf diese Weise können sie auch die Medikamentenwirkung unterstützen sowie die Dosis und die Nebenwirkungen verringern helfen.

Herzmedikamente können darüber hinaus Mangelzustände auslösen, die man mit den richtigen Mikronährstoffen beheben kann.

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Behandlung mit Mikronährstoffen

Coenzym Q10 unterstützt den Energiestoffwechsel der Herzmuskelzellen

Wirkweise von Coenzym Q10

Illustration Coenzyme
Eine geeignete Mikronährstofftherapie kann die Behandlung einer Herzschwäche positiv unterstützen und den Therapieerfolg verbessern helfen. Bild: AlfaOlga/iStock/Thinkstock

Coenzym Q10 ist eine vitaminähnliche körpereigene Substanz. Sie ist in den Mitochondrien, den Kraftwerken unserer Zellen, für die Energiegewinnung notwendig. Coenzym Q10 wirkt blutdrucksenkend und kann die Kontraktionsfähigkeit des Herzmuskels positiv beeinflussen. Gleichzeitig wirkt Coenzym Q10 als Antioxidans und kann so weitere Gefäßschäden verhindern.

Untersuchungen in den USA und in Europa zeigen, dass Coenzym Q10 eine ergänzende therapeutische Möglichkeit für Patienten mit chronischer Herzschwäche ist: An der Q-SYMBIO-Studie nahmen 420 Patienten mit chronischer Herzschwäche teil. Patienten, die zusätzlich zur herkömmlichen Therapie dreimal täglich 100 Milligramm Coenzym Q10 einnahmen, konnten im Vergleich zu denjenigen mit Standardtherapie und einem Scheinpräparat ihre Herzleistung verbessern und das Risiko eines Herztodes um nahezu die Hälfte verringern. Für die Zukunft sind weitere Studien zur Bestätigung der Ergebnisse notwendig.

Info

Mit zunehmendem Alter kann der Körper die erforderlichen Mengen an Coenzym Q10 immer schlechter selbst herstellen. Im Alter von 39-43 Jahren ist die Coenzym-Q10-Produktion im Vergleich zu einer 20-jährigen Person bereits um ein Drittel verringert und im Alter von 77 bis 81 Jahren um mehr als die Hälfte.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Coenzym Q10

Bei Herzerkrankungen und Herzschwäche ist die Einnahme von 100 bis 300 Milligramm Coenzym Q10 am Tag sinnvoll. In den meisten Studien erhielten die Probanden Coenzym Q10 für die Dauer von drei Monaten. Die längste Gabe erfolgte für einen Zeitraum von zwei Jahren. Daher empfiehlt sich eine längerfristige Einnahme.

Coenzym Q10 ist fettlöslich. Am besten nimmt man es daher zusammen mit einer Mahlzeit ein.

Coenzym Q10 ist in der Regel gut verträglich. In sehr seltenen Fällen können leichte Magen-Darm-Beschwerden und Hautausschläge auftreten.

Zu beachten bei Krankheiten und Einnahme von Medikamenten

Personen mit niedrigem Blutdruck oder solche, die Medikamente zur Regulierung des Blutdrucks einnehmen, sollten die Einnahme vorsichtshalber mit dem Arzt absprechen: Coenzym Q10 wirkt blutdrucksenkend. Auch Diabetiker sollten die Wirkung von Coenzym Q10 berücksichtigen, da es den Blutzuckerspiegel verringern kann.

Coenzym Q10 kann zudem die Wirkung von Blutgerinnungshemmern herabsetzen. Dies betrifft sogenannte Cumarine mit den Wirkstoffen Phenprocoumon (Marcumar®) und Warfarin (Coumadin®). Die Wirkung tritt bereits in Dosierungen von 30 bis 100 Milligramm Coenzym Q10 am Tag auf. Sprechen Sie die Einnahme daher mit dem Arzt ab. Er kann den Quick-Wert kontrollieren und gegebenenfalls die Dosierung anpassen.

L-Carnitin steigert die Leistungsfähigkeit des Herzmuskels

Wirkweise von L-Carnitin

L-Carnitin gehört zu den vitaminähnlichen Substanzen und wird in der Leber und den Nieren aus den Aminosäuren L-Lysin und L-Methionin gebildet. Außerdem kann es über die Nahrung zugeführt werden. L-Carnitin spielt eine wichtige Rolle bei der Energiegewinnung im Körpers: Es ist notwendig, damit Fette in Energie umgewandelt werden. Ein Mangel an L-Carnitin kann Herzrhythmusstörungen begünstigen.

Info

Vor allem Vegetarier und Veganer weisen oft einen L-Carnitin-Mangel auf, da es vorwiegend in Fleisch vorkommt.


Eine Auswertung von 17 Studien mit über 1.600 Teilnehmern ergab, dass L-Carnitin bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz Symptome lindert und die Leistungsfähigkeit des Herzmuskels verbessert. Gleichzeitig sank der Spiegel eines bestimmten Hormons (Brain Natriuretic Peptide, BNP), das bei einer Herzschwäche erhöht ist und zur Verlaufskontrolle dient.

Auch führte die Verabreichung von L-Carnitin über zwölf Monate in einer weiteren Studie zu einer Abschwächung der Vergrößerung der linken Herzkammer (Linksherzinsuffizienz). Bei Durchblutungsstörungen (Ischämie) verringerte L-Carnitin Schädigungen des Herzmuskels.

L-Carnitin: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Bei Herzschwäche wird eine Menge von 1.000 bis 6.000 Milligramm L-Carnitin pro Tag verteilt auf mehrere Mahlzeiten empfohlen, zum Beispiel zweimal 1.000 Milligramm.

Besonders die Kombination von Carnitin und Coenzym Q10 ist wirksam, da sie sich in ihrer Wirkung unterstützen. In einer Studie verbesserte sich durch Einnahme von 1.200 Milligramm L-Carnitin und 150 Milligramm Coenzym Q10 täglich zusammen mit einer Ernährungsumstellung das körperliche und psychische Wohlbefinden sowie die Prognose nach einem Herzinfarkt.

Carnitin ist gut verträglich. Nur in Einzelfällen wurden leichte Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Krämpfe und Durchfall beschrieben.

Omega-3-Fettsäuren hemmen Entzündungen in den Blutgefäßen

Wirkweise von Omega-3-Fettsäuren

Foto mit Kapseln
Omega-3-Fettsäuren erfüllen lebenswichtige Aufgaben im Körper. Darum ist eine optimale Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren für die Gesundheit sehr wichtig. Bild: Darkkong/iStock/Thinkstock

Omega-3-Fettsäuren sind lebenswichtig. Unser Körper kann sie nicht selbst bilden. Von besonderer Bedeutung sind hierbei EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure). Diese hemmen Entzündungsreaktionen in den Blutgefäßen, senken erhöhte Blutfette (nur Triglyceride) und lindern über die blutgefäßerweiternde Wirkung Bluthochdruck.

Schutz vor Herzinfarkten: Studien aus den USA zeigen, dass Omega-3-Fettsäuren das Risiko für Herzinfarkt verringern. Das bestätigt auch eine Auswertung dreier hochwertiger Studien mit insgesamt 32.000 Teilnehmern: Ihren Ergebnissen zufolge verringert die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren mit EPA und DHA die Häufigkeit von akuten Zwischenfällen wie Herzinfarkten im Vergleich zu Kontrollpersonen um fast die Hälfte.

Verbesserung der Pumpfunktion: In einer Studie mit mehr als 200 Patienten mit Linksherzinsuffizienz besserten sich durch Einnahme von 1.000 Milligramm Omega-3-Fettsäuren die gestörte Pumpfunktion sowie die BNP-Marker. BNP ist ein Hormon, das eine wichtige Rolle bei der Kontrolle des Wasserhaushalts und des Blutdrucks spielt.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Omega-3-Fettsäuren


Die empfohlene Zufuhr beträgt 1.500 bis 2.500 Milligramm Omega-3-Fettsäuren pro Tag mit einem höheren Anteil an EPA, da EPA stark entzündungshemmend wirkt.

Omega-3-Fettsäuren werden am besten zu den Mahlzeiten eingenommen. Präparate, bei denen die Omega-3-Fettsäuren in ihrer natürlichen Bindungsform als Triglyceride vorkommen, werden vom Körper deutlich besser verwertet als solche, bei denen die Omega-3-Fettsäuren als Ethylester-gebundene Form vorliegen. Tipps zu geeigneten Präparaten und der Einnahme finden Sie hier.

Den Omega-3-Index überprüfen lassen

Der Omega-3-Index ist ideal, um die Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren im Blut festzustellen. Der Messwert gibt an, wie viele Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA) in den roten Blutzellen (Erythrozyten) eingelagert sind. Optimale Werte liegen über acht Prozent. Bei unter fünf Prozent ist man unterversorgt.

Zu beachten bei Einnahme von Blutgerinnungshemmern

Die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren (EPA/DHA) in hohen Dosen kann das Blutungsrisiko erhöhen. Patienten, die gleichzeitig Gerinnungshemmer wie Warfarin (Coumadin®) und Omega-3-Fettsäuren (über 1.000 Milligramm EPA/DHA pro Tag) einnehmen, sollten daher regelmäßig ihre Gerinnungswerte (Prothrombinzeit oder INR) vom Arzt kontrollieren lassen. Weitere Wechselwirkungen finden Sie unter Überdosierung und Wechselwirkungen von Omega-3-Fettsäuren.

Frau steht in der Sonne auf einer Wiese
Vitamin D verbessert die Leistung des Herzens. Darum ist eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung gerade für Menschen mit einer Herzschwäche wichtig. Bild: evgenyatamanenko/iStock/Thinkstock

Vitamin D verbessert die Auswurfleistung des Herzens

Wirkweise von Vitamin D

Der Körper kann Vitamin D mithilfe von Sonnenlicht über die Haut selbst bilden. Allerdings leiden Patienten mit Herzschwäche, wie viele ältere Menschen, häufig an einem Vitamin-D-Mangel. Ältere Menschen gehen weniger an die Sonne. Darüber hinaus bildet Ihr Körper geringere Mengen an Vitamin D. Personen mit Vitamin-D-Mangel leiden häufiger unter Herzversagen. Dagegen kann eine gute Vitamin-D-Versorgung die Entzündungswerte, die das Herz-Kreislaufsystem belasten, sinken lassen.

Eine Studie zeigt, dass die sechsmonatige Gabe von Vitamin D die Auswurfleistung der linken Herzkammer und damit die Pumpfunktion des Herzmuskels bei Patienten mit chronischer Herzschwäche deutlich verbessert. Die Patienten hatten täglich 4.000 Internationale Einheiten (IE) Vitamin D3 oder ein Scheinpräparat erhalten.

In einer kleinen, aber hochwertigen Studie verbesserte die Gabe von Vitamin D die körperliche Leistungsfähigkeit im 6-Minuten-Gehtest. Die zurückgelegte Wegstrecke erhöhte sich von 210 auf 225 Meter, nachdem die Probanden drei Monate lang Vitamin D eingenommen hatten. Ähnliches ergab eine weitere Untersuchung: Die wöchentliche Zufuhr von 200.000 Internationalen Einheiten Vitamin D3 verbesserte die Gehleistung. Gleichzeitig sank der proBNP-Spiegel im Blut – ein wichtiger Marker für eine Herzinsuffizienz.

Dosierung und Einnahmeempfehlung

Bei Herzschwäche werden 2.000 bis 5.000 Internationale Einheiten Vitamin D täglich empfohlen. Auch eine wöchentliche Gabe ist möglich (14.000 bis 35.000 Internationale Einheiten). Optimalerweise sollte der Vitamin-D-Spiegel im Blut bestimmt werden, da sich nur so die richtige Dosierung feststellen lässt.

Bei einem Vitamin-D-Mangel sind meist höhere Dosierungen für einen gewissen Zeitraum nötig, zum Beispiel 10.000 Internationale Einheiten täglich. Als Faustregel gilt: zehn Tage lang 10.000 Internationale Einheiten am Tag, zusätzlich zur körpereigenen Bildung, erhöhen den Vitamin-D-Spiegel um 10 Nanogramm pro Milliliter.

Vitamin D im Blut bestimmen

Vitamin D wird im Blutserum gemessen, der Flüssigkeit des Blutes ohne die Blutzellen. Dabei bestimmt das Labor eine Transportform, 25(OH)-Vitamin-D oder auch Calcidiol genannt.

Mikronährstoffexperten empfehlen einen Vitamin-D-Spiegel zwischen 40 bis 60 Nanogramm pro Milliliter. Bei unter 20 Nanogramm pro Milliliter spricht man von einem Mangel.

Zu beachten bei Einnahme von Entwässerungsmitteln (Thiaziden)

Entwässerungsmittel aus der Wirkstoffgruppe der Thiazide verringern die Calciumausscheidung über die Nieren. Vitamin D erhöht dagegen den Calciumspiegel. Werden Vitamin D und Thiazide gemeinsam eingenommen, sollte der Arzt den Calciumgehalt im Blut regelmäßig kontrollieren.

Magnesium normalisiert den Blutdruck

Wirkweise

Arzt misst Blutdruck bei einem Mann
Die regelmäßige Überprüfung des Blutdrucks ist für Patienten mit einer Herzschwäche äußerst wichtig. Bild: Wavebreakmedia Ltd/iStock/Thinkstock

Magnesium ist wichtig für das Elektrolytgleichgewicht und die Muskelfunktion. Als Gegenspieler von Calcium verringert Magnesium den Calcium-Einstrom in die Muskelzellen und entspannt so die Muskulatur der Blutgefäße. Auf diese Weise normalisiert Magnesium den Blutdruck und schützt die Blutgefäße. Eine gestörte Funktion der Gefäßinnenwände (Endothel) spielt eine wichtige Rolle beim Fortschreiten einer Herzschwäche.

In einer Studie konnte die Einnahme von Magnesium über einen Zeitraum von drei Monaten die Endothelfunktion, die körperliche Leistungsfähigkeit sowie die Lebensqualität von Patienten mit symptomatischer Herzschwäche verbessern. 

Magnesium kann zudem häufige Ursachen einer Herzschwäche wie Atherosklerose und Herzrhythmusstörungen positiv beeinflussen. Gleichzeitig senkt Magnesium laut Studien den CRP-Wert. Das CRP (C-reaktive Protein) ist ein wichtiger Marker für gefäßschädigende Entzündungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dadurch kann sich die Prognose bei Herzschwäche verbessern.

Dosierung und Einnahmeempfehlung

Bei Herzinsuffizienz werden 300 bis 800 Milligramm Magnesium täglich empfohlen, optimalerweise als Magnesiumtaurat. Das zusätzlich enthaltene Taurin unterstützt die Herzfunktion. Zu niedrige, aber auch überhöhte Magnesiumspiegel (ab 1,50 Millimol pro Liter Vollblut) wirken besonders bei Patienten mit Herzversagen negativ. Daher sollte man bei höheren Magnesiumdosen über 250 Milligramm pro Tag die Magnesium-Blutwerte regelmäßig kontrollieren.

Um Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall zu vermeiden, sollte die empfohlene Tagesdosis in mehrere Einzeldosen aufgeteilt werden.

Magnesium: Laboruntersuchungen

Magnesium ist hauptsächlich in den roten Blutzellen (Erythrozyten) vorhanden. Daher sollte der Magnesiumspiegel idealerweise im Vollblut bestimmt werden. Es enthält alle Blutzellen und nicht nur die Flüssigkeit des Blutes (Serum).

Die Normalwerte für Magnesium liegen zwischen 1,38 und 1,50 Millimol pro Liter Vollblut. Im Serum liegen sie dagegen zwischen 0,73 bis 1,06 Millimol pro Liter.

Zu beachten bei Einnahme von Medikamenten und Erkrankungen

Magnesium kann die Wirkung bestimmter Antibiotika aus der Wirkstoffgruppe der Gyrasehemmer und Tetrazykline herabsetzen. Außerdem kann es die Wirkung von Mitteln gegen Osteoporose (Bisphosphonate) beeinflussen. Patienten, die diese Medikamente benötigen, sollten Magnesium in einem zeitlichen Abstand von zwei Stunden einnehmen.

Bei Nierenerkrankungen sollte Magnesium nicht über Präparate eingenommen werden: Geschwächte Nieren können überschüssiges Magnesium nicht gut ausscheiden, es würde sich im Blut anreichern und zu einer Überversorgung führen.

Basisabsicherung mit B-Vitaminen

Wirkweise von B-Vitaminen

Illustration von Vitamin-B-Kapseln
B-Vitamine helfen dem Körper beim Abbau von Homocystein. Dieses schädigt die Blutgefäße und steht im Zusammenhang mit verschiedenen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bild: Bet_Noire/iStock/Thinkstock

B-Vitamine helfen dem Körper beim Abbau von Homocystein. Das Stoffwechselprodukt schädigt die Blutgefäße und steht im Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Leiden wie koronarer Herzerkrankung, Herzinfarkt und Schlaganfall. Homocystein gilt auch als ein unabhängiger Risikofaktor für die Entwicklung einer Herzschwäche. Eine Studie belegt, dass erhöhte Homocysteinspiegel bei Herzschwäche das Sterberisiko erhöhen können.

Bei Herzschwäche sind vor allem folgende B-Vitamine wichtig:

Vitamin B1: Menschen mit Herzschwäche leiden häufig unter einem Vitamin-B1-Mangel. Dies bestätigt eine systematische Auswertung von 54 Studien. Laut einer weiteren Untersuchung ist etwa jeder dritte im Krankenhaus wegen Herzschwäche behandelte Patient mit Vitamin B1 unterversorgt. Die Gabe von Vitamin B1 kann die Pumpleistung des Herzens und auftretende Symptome verbessern helfen.   

Vitamin B2, B6, B12 und Folsäure: In einer Untersuchung mit 100 Herzschwäche-Patienten zeigte sich, dass 27 Prozent einen Vitamin B2- und 38 Prozent einen Vitamin-B6-Mangel aufwiesen. Bei Kontrollpersonen ohne Herzinsuffizienz war dies nur zu zwei beziehungsweise neun Prozent der Fall. 

Wie eine Studie mit rund 400 gesunden Erwachsenen ergab, verringerte die tägliche Einnahme von 400 Mikrogramm Folsäure, 2 Milligramm Vitamin B6 und 10 Mikrogramm Vitamin B12 über zwölf Monate Risikofaktoren für Herzgefäßerkrankungen. Dies galt insbesondere bei Probanden mit Folsäuremangel.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von B-Vitaminen

Bei Herzschwäche werden 100 bis 300 Milligramm Vitamin B1 und 1 bis 5 Milligramm Vitamin B2 empfohlen.

Bei erhöhten Homocystein-Werten sind folgende Dosierungen ratsam: 5 bis 15 Milligramm Vitamin B6, 400 bis 600 Mikrogramm Folsäure sowie 250 bis 500 Mikrogramm Vitamin B12.

Bestimmung der Homocysteinwerte

Da Homocystein die Blutgefäße schädigt, ist es sinnvoll, bei Herzschwäche regelmäßig den Homocysteingehalt im Blut überprüfen zu lassen.

Homocystein wird im Blutplasma bestimmt. Das ist der flüssige Teil des Blutes ohne Blutzellen. Die Normwerte liegen unter 10 Mikromol pro Liter.

Dosierungen auf einen Blick

Mikronährstoffempfehlung pro Tag bei Herzschwäche in Milligramm (mg), Mikrogramm (µg) oder Internationale Einheiten (IE)

Vitamine

 

Vitamin B1

100 bis 300 Milligramm (mg)

Vitamin B2

1 bis 5 Milligramm

Vitamin B6

5 bis 15 Milligramm

Folsäure

400 bis 600 Mikrogramm (µg)

Vitamin B12

250 bis 500 Mikrogramm

Vitamin D

2.000 bis 5.000 Internationale Einheiten (IE)

Mineralstoffe

Magnesium

300 bis 1.000 Milligramm

Zink

10 bis 20 Milligramm

Sonstige Nährstoffe

Omega-3-Fettsäuren

1.500 bis 2.500 Milligramm mit einem höheren Anteil an EPA

Coenzym Q10

100 bis 300 Milligramm

L-Carnitin

1.000 bis 6.000 Milligramm

Sinnvolle Laboruntersuchungen auf einen Blick

Sinnvolle Blutuntersuchungen bei Herzschwäche

Normalwerte

Omega-3-Index (Serum)

8 bis 11 Prozent

Vitamin D

40 bis 60 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml)

Magnesium

1,38 bis 1,50 Millimol pro Liter (mmol/l) Vollblut

0,73 bis 1,06 Millimol pro Liter im Serum

Homocystein

<10 Mikromol pro Liter (µmol/l)

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Unterstützung von Medikamenten mit Mikronährstoffen

ACE-Hemmer und AT1-Blocker fördern Zinkmangel

Bluthochdruck schädigt die Gefäße und belastet das Herz. Daher erhalten Patienten mit Herzschwäche oft blutdrucksenkende Mittel (ACE-Hemmer) wie Captopril (zum Beispiel Captogamma®, Lopirin® und Tensobon®) oder Enalapril (zum Beispiel Xanef®, Benalapril®, Enahexal® oder Alapril®). ACE-Hemmer binden Zink und können so einen Zinkmangel begünstigen.

AT1-Blocker wie Losartan (Lorzaar®) oder Candesartan (zum Beispiel Atacand® und Blopresid®) senken ebenfalls den Blutdruck. Diese Medikamente erhöhen allerdings die Ausscheidung von Zink und führen so auch langfristig zu einem Zinkmangel.

Mikronährstoffmediziner empfehlen begleitend zu ACE-Hemmern und AT1-Blockern 10 bis 20 Milligramm Zink pro Tag.

Betablocker stören den Coenzym-Q10-Stoffwechsel

Betablocker wie Propanolol (zum Beispiel Dociton® oder Inderal®) wirken blutdrucksenkend. Die Einnahme von Betablockern kann jedoch auch den Coenzym-Q10-Stoffwechsel stören. Umgekehrt unterstützt Coenzym Q10 die Wirksamkeit von Betablockern und senkt den Blutdruck.

Mikronährstoffmediziner empfehlen begleitend die Einnahme von mindestens 100 Milligramm Coenzym Q10 pro Tag, um einem beeinträchtigten Coenzym-Q10-Stoffwechsel durch Betablocker vorzubeugen.

Diuretika erhöhen den Mineralstoffverlust

Diuretika (Entwässerungsmedikamente) scheiden überschüssiges Wasser aus. Allerdings schwemmen sogenannte Schleifendiuretika wie Furosemid (zum Beispiel Diurapid®) auch wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium oder Zink aus. Zudem können sie den Vitamin-B1-Spiegel verringern. Thiazid-Diuretika (Hydrochlorothiazide wie Disalunil®, Esidrix®) fördern die Ausscheidung von Folsäure, Vitamin B6 und B12 und können zudem den Homocysteinspiegel erhöhen.

Deshalb empfehlen Mikronährstoffmediziner begleitend zu Entwässerungsmedikamenten folgende Nährstoffe:

  • 10 bis 20 Milligramm Zink
  • 200 bis 400 Milligramm Magnesium
  • 40 Milligramm Vitamin B1
  • 5 bis 15 Milligramm Vitamin B6
  • 100 bis 200 Mikrogramm Vitamin B12
  • 200 bis 400 Mikrogramm Folsäure

Dosierungen auf einen Blick

Mikronährstoffempfehlung pro Tag bei Einnahme von Medikamenten

ACE-Hemmer

 

Zink

10 bis 20 Milligramm (mg)

AT1-Blocker

 

Zink

10 bis 20 Milligramm

Betablocker

 

Coenzym Q10

mindestens 100 Milligramm

Diuretika

 

Folsäure

200 bis 400 Mikrogramm (µg)

Vitamin B1

40 Milligramm

Vitamin B6

5 bis 15 Milligramm

Vitamin B12

100 bis 200 Mikrogramm

Zink

10 bis 20 Milligramm

Magnesium

200 bis 400 Milligramm

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Zusammenfassung

Bei einer Herzschwäche ist das Herz aufgrund seiner verringerten Pumpleistung nicht mehr in der Lage, den Körper ausreichend mit Blut und Sauerstoff zu versorgen. Bestimmte Mikronährstoffe können die Energieversorgung und die Pumpfunktion des Herzens verbessern helfen und so das Fortschreiten der Erkrankung bremsen.

Coenzym Q10 unterstützt den Energiestoffwechsel des Herzens, senkt den Blutdruck und kann die Kontraktionsfähigkeit des Herzmuskels positiv beeinflussen. L-Carnitin steigert die Leistungsfähigkeit des Herzmuskels und kann die Symptome bei chronischer Herzschwäche lindern. Omega-3-Fettsäuren wie DHA und EPA hemmen Entzündungsprozesse in den Gefäßen, senken erhöhte Blutfette und tragen über die blutgefäßerweiternde Wirkung zur Senkung des Blutdrucks bei. Vitamin D verbessert die Auswurfleistung des Herzens und die körperliche Leistungsfähigkeit. Magnesium normalisiert den Blutdruck und schützt die Blutgefäße. B-Vitamine senken gefäßschädigendes Homocystein und können so ebenfalls die Prognose verbessern.

Verschiedene Medikamente, die bei Herzschwäche zum Einsatz kommen, können Nebenwirkungen verursachen. Hierzu zählt ein Mineralstoffverlust durch Einnahme von ACE-Hemmern und Entwässerungsmitteln oder ein gestörter Coenzym-Q10-Stoffwechsel durch Betablocker. Mikronährstoffe wie Zink, Coenzym Q10, Magnesium sowie B-Vitamine können helfen, solche Nebenwirkungen zu verhindern.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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